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 Hauptplatz - Stadtmitte

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Das System
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BeitragThema: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 1:49 pm



Zuletzt von Cardinal System am So Sep 17, 2017 5:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 8:06 pm

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Der Tag hatte eigentlich ziemlich entspannt begonnen, wenn Rin jetzt so darüber nachdachte. Sowohl in der realen Welt, wie auch hier in der Rollenspielwelt. Sie hatte mit ihrer Mutter gefrühstückt, war in der Schule gewesen und hatte dann zu Hause das Spiel Sword Art Online ausprobieren wollen. Sie hatte schon so viel Gutes davon gehört und sie verfolgte es auch im Fernsehen und Internet. Am Abend hatte sie es dann endlich ausprobieren können. Die ersten Stunden im Spiel verliefen soweit sehr gut. Sie hatte sich zwar erstmal zurecht finden müssen, weil diese Art des Rollenspiels doch ganz anders war, als sie es gewohnt war. Sonst saß sie immer nur am Pc und spielte dort ein Game. Das Nerve Gear war etwas völlig Neues, machte ihr aber auch eine Menge Spaß. Diese Art zu spielen war vermutlich sowieso der Traum eines jeden Gamers. Rin war zwar nun wirklich nicht das, was man als hartgesottenen Gamer bezeichnen konnte, aber sie liebte es dennoch. Irgendwie fühlte sie sich in diesen Spielen frei. Aber genau das würde ihr schon bald genommen werden.
Rin nutzte die ersten Stunden des Spiels wirklich nur dafür, dass sie für sich herausfand, wie alles funktionierte und wo sie alles in der ersten Stadt fand. Außerdem unterhielt sie sich mit einigen Spielern. Als sie sich dann ausloggen wollte, um mit ihrer Mutter zu Abend zu essen, fand sie den Logout-Button nicht. Etwas verunsichert suchte sie eine ganze Weile nach dem Button... Als sie ihn immer noch nicht fand, fragte sie einen anderen Spieler. Dem war das bisher noch gar nicht aufgefallen, doch auch er fand ihn nun nicht, als er Rin den Logout-Button zeigen wollte. Es dauerte danach gar nicht mehr lange, bis alle Spieler in die Stadt der Anfänge geportet wurden und die Ankündigung des Gamemasters kam. Wie erstarrt stand Rin einfach nur inmitten der Menschenmasse, auch wenn sie sich an so vollen Orten noch nie wohl gefühlt hatte. Danach dauerte es nicht mehr lange, bis alle ihr reales Aussehen annahmen und schlussendlich absolute Massenpanik ausbrach. Den Tränen nahe stand Rin noch an Ort und Stelle, bevor sie sich umdrehte und schnell aus der Masse herauslief. Sie hatte ein wenig Angst platt getrampelt zu werden und sich dort aufzuregen half ihr nicht weiter. Rin brauchte einen Moment, um das alles zu realisieren. Sie hatte diese Spiele immer nur gespielt, um sich von der Realität etwas ablenken zu können und um mit Freunden zusammen zu spielen. Jetzt würde sie hier nicht mehr rauskommen. Sie konnte ihrer Mutter nicht erklären, was los ist... sie würde um ihr Überleben kämpfen müssen.
Nicht so ganz wissend wohin mit sich, blieb Rin an einer Hauswand stehen und lehnte sich an diese. Sie konnte dieses Spiel doch nicht so unbeschwert weiter spielen, wie zuvor. Sie konnte sich doch nicht in irgendwelche Kämpfe stürzen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie wirklich starb... oder die Spieler, die mit ihr unterwegs waren! Der beunruhigte Blick von Rin wanderte auf den Boden vor ihren Füßen. Sie musste sich beruhigen, das wusste sie. Wenn sie hier überleben wollte, musste sie sich beruhigen und kämpfen. Aber jetzt im Moment war dieser Zustand noch fern...
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 10:15 pm

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Laurence wusste nicht wirklich viel mit dem Geschenk seines Vaters anzufangen, wo er doch eigentlich nie Kontakt mit ihm hatte. Doch seit er das NerveGear in dem Paket mit dem Absender aus Leicester erhalten hatte, kam am späten Abend immer ein Anruf aus Großbritannien. Nicht, dass er eine Abneigung gegen seinen Vater hätte, oder undankbar für das wohl doch recht teure Geschenk war... Aber mit seinem Vater zu sprechen war für ihn, wie als wenn er mit seinen Grundschullehrern sprach. Es war persönlich, freundlich... Aber es gab keine tiefere Bindung zwischen ihnen. Nichts, was ihm ein Lächeln auf die Lippen zaubern würde, wenn er die britische Vorwahl auf dem Display seines Mobiltelefones sah. Hinzu kam, dass sein Vater ihn durch die Distanz immer noch als Kind ansah... Gut, mit 17 Jahren war er nicht allzu erwachsen, aber er mochte es nun mal auch nicht, wenn er bevormundet wurde. Das tat seine Mutter schon zu Genüge, und ihr zeigte er diese Abneigung schon regelmäßig. Und als wäre das nicht genug, folterte sie ihn weiterhin noch mit ihrer 2-Stunden-Am-Tag-Klausel, mit der sie versuchte ihn vom PC weg zu bekommen. Beim besten Bewusstsein, dass es sowieso nicht half. Er würde sich schlicht seinen Laptop schnappen, mit wenigen Worten das Haus verlassen und bei einem seiner Kumpels weiterspielen. So war es eigentlich immer, selbst wenn er nicht wegging um zu spielen... Oder wenn er zuhause war. Er wechselte nicht viele Worte mit seiner Mutter, und eigentlich würde er den Kontakt mit ihr auch am liebsten so ruhen lassen, wie den mit seinem Vater. Sie hatte nichts mütterliches an sich, nahm ihn immer als Ausrede bis spät in den Abend hinein zu arbeiten, um behaupten zu können auch gut alleine für ihre Familie zu sorgen, auch wenn sie damit effektiv das Gegenteil erzielte. Aber Laurence war wohl auch nicht mehr in dem Alter, in dem er einen Richtungswechsel begrüßen würde.

Ein Seufzer entfuhr dem Mund des halb-Briten, als er den Blick von der Verpackung des NerveGears löste, welche er in der Hand hielt. Sachte legte er das recht schwere Paket wieder auf den Boden, setzte sich in seinen Drehstuhl und schob sich an seinen Schreibtisch, auf dem sein Laptop im standBy-Modus stand. Ein Tipp auf die Leertaste verwandelte das Schwarz des Bildschirms in einen farbenfrohen Hintergrund, ehe Laurence mit einigen Bewegungen sein Passwort eintippte und somit auf seinem Desktop landete. In der Taskleiste sah er noch seinen offenen Chrome-Tab, den er sogleich öffnete und den Blick auf den Inhalt der geöffneten Seite richtete. Neben viel buntem Schabernack und einiger Werbung, die ihn an das Update seines Adblockers erinnerte, war auf der Seite ein großer Timer zu erkennen, der kontinuierlich jede Millisekunde herunterzählte, ehe er in nicht mehr allzu ferner Zukunft die Null erreichen sollte. Es war der Countdown zum Start von Sword Art Online, oder eher gesagt zum Start des Begrüßungsevents, welches für 18 Uhr angesagt worden war. Auf der rechten Seite der Website war ein kleiner Chat zu sehen, in dem haufenweise Nachrichten geschrieben wurden. Hauptsächlich Spam und Memes, aber auch die ein oder andere Interessante Neuigkeit, was sich im offiziellen Release im Vergleich zur Beta verändert hat. Laurence musste schmunzeln. Er hatte so viele Stunden damit verbracht, sich Videos zur Beta des ersten VR-MMOs anzuschauen, sich vorab darauf vorzubereiten, dass vermutlich vier Fünftel der weiblichen Userschaft korpulente Männer mittleren Alters sein würden... Und nun saß er hier in seinem Zimmer und hätte schon vor zwei Stunden in die Welt der virtuellen Realität eintauchen können. Der Countdown zeigte nur noch langwierige fünfzehn Minuten und dreizehn Sekunden an, der eingebaute Twitch-Chat schien vollkommen außer Rand und Band zu sein. Und er hatte nicht besseres zu tun, als sich Gedanken über nicht ganz so fürsorgliche Eltern zu machen, obwohl er all das schon längst in einer anderen Welt hätte verdrängen können.

Der Blonde streckte sich kurz, fuhr sich mit der rechten Hand durch seine Haare und ließ sich anschließend wieder zurück in den Drehstuhl fallen, der sein Gewicht mit einem bedrohlichen Knarzen wahrnahm. Es war vermutlich zeit sich einen neuen zu bestellen, aber selbst dazu war Laurence zu faul. Außerdem konnte man auf dem Polster noch einigermaßen gut sitzen. Allein schon der Gedanke, einen neuen Drehstuhl einsitzen zu müssen trieb dem ehemaligen Basketballer jeglichen Enthusiasmus aus der Haut. Sein Blick fokussierte wieder die ungeöffnete Verpackung des NerveGears. Eigentlich wollte er schon am Begrüßungsevent teilnehmen, auch wenn er wenig Lust auf große Menschenmengen hatte. Begrüßungsgeschenke, Tooltips... Der Austausch mit bereits erfahreneren Spielern aus der Beta... All das würde man ihm heute anbieten, und all das wollte er eigentlich nicht vermissen. Auch wenn seine Mutter vermutlich in zwei Stunden reinmarschieren würde um ihn zum Essen nach unten zu holen. Ein weiterer, diesmal aber lauterer Seufzer fand seinen Weg aus seinem Kehlkopf, ehe er sich aufrappelte und schließlich doch seinen Weg zur Box fand. Der Timer zeigte indes nur noch 12 Minuten an, gerade also genug Zeit, das NerveGear auszupacken, betriebsbereit zu machen und zu kalibrieren... Wenn er sich beeilen würde. Ein plötzliches Gefühl des Drucks lag also nun auf den Schultern des blonden halb-Briten, wie als wenn man in der Nacht vor einem Vortrag erst mit der Arbeit begann, oder zwei Tage vor der Klausur merkte, dass man vielleicht doch langsam mal mit dem Lernen anfangen sollte. Nichts also, worin er sonderlich unerfahren war.

Das Auspacken des Gerätes entpuppte sich als nicht sonderlich kompliziert, auch die Anschlüsse und Kabel waren recht verständlich sortiert und erklärt, sodass es nur ein paar Handgriffe benötigte, um das komplette Gerät sowohl an das Netzwerk als auch an den Strom anzuschließen. Mit einem einige Kilo schweren Helm stand Laurence nun also einige Minuten lang in seinem Zimmer, während er für das Gerät die entferntesten Regionen seines Körpers abtasten musste, ehe ein lautes Fiepsen zu verstehen gab, dass die Kalibrierung abgeschlossen war. Eigentlich wollte der Blondschopf das Gerät nun vom Kopf nehmen und seine Zimmertür abschließen, aber das penetrante Klicken neuer Nachrichten im Twitch-Chat und der darauf folgende Blick zum Timer, der nur noch bei drei Minuten stand, gaben ihm recht schnell zu verstehen, dass er darauf wohl verzichten musste, wenn er es noch rechtzeitig zum Event schaffen wollte. Mehr widerwillig als berauscht legte der halb-Brite sich also auf sein Bet, schloss die Augen und sprach die fatalen Wörter, die auf trivialste Art und Weise die nächsten zwei, wenn nicht gar drei Jahre seines Lebens bestimmen sollten. Eigentlich ironisch, dass seine Mutter damit im Nachhinein wohl Recht bekommen würde.

"Link Start!"

Eine Explosion an Farbtönen spielte sich vor seinen fokussierten Augen ab, ehe sein Bewusstsein in das der Maschine abdriftete und er sich in einem virtuellen, wenn auch lebensechten Interface wiederfand, in welchem er seinen Charakter erstellen konnte. Er versuchte, seine Arme zu heben, aber vor seinen Augen konnte er keine Teile seines Körpers erkennen. Es war fast so, als wären sie da, aber schlichtweg nicht greifbar. Er kam nicht um den Gedanken herum, dass der Fortschritt ihrer zeitgenössischen Technologie doch irgendwie... Beunruhigend war. "Ankündigung: Das Event zur Begrüßung der Spielerinnen und Spieler in der Welt von Aincrad beginnt in zwei Minuten. Wir bitten alle Spieler, sich rechtzeitig einzuloggen." Laurence riss die Augen auf. Zwei Minuten klangen ihm so urplötzlich nach wenigen Millisekunden, dass er schlicht durch den Charaktereditor stürmte, sein reales Aussehen als Avatar festlegte und sich schließlich völlig unkreativ auf den namen Leycest taufte, auch wenn er in Gedanken nicht bei seinem Vater und seinem Heimatland hatte sein wollen. Aber in Anbetracht dessen, was sich nun abspielen sollte, war das für ihn wohl vollkommen nebensächlich. Er hoffte in diesem Moment nur, dass er seinem Vater nicht über den Weg laufen würde, falls dieser ebenfalls in diese Welt eintauchte. Auch wenn das eher unwahrscheinlich, wenn nicht gar undenkbar war.

Aber was sich ihm nun bot, das lag abseits seines Verständnisses von Unverständnis. Es lag abseits von allem, was er jemals als Konsens hätte beschreiben können, oder was er als vernünftig betrachten konnte. Es war fast so, als hätte sich ein selbsternannter Gott vor ihnen aufgetan, ihre Hoffnungen eines friedlichen Spieles zertrümmert, ihre Ambitionen geraubt und auf den Rest gespuckt, was von den Menschen abseits eines emotionalen Scherbenhaufen noch übrig geblieben war. Er selbst stand nur perplex in der Masse, welche ebenfalls kurz den Atem anhielt, dann jedoch in eine Panik verfiel, die vermutlich kein Gott der Welt hätte berichtigen können. Schultern rammten in seinen Oberkörper, Ellenbögen in seine Seiten, Menschen fielen zu Boden, nur um daraufhin wieder aufzustehen und weiter zu rennen. Laurence konnte nur darüber nachdenken, wie viele Menschen schon gestorben waren, oder es noch würden. Wie viele Angehörige um sie weinen würden, wie viel Aufruhr durch die Gesellschaft gehen würde, wenn urplötzlich 10 000 Menschen in einem Videospiel gefangen waren, aus deren Klammern nur Besinnung oder der Tod führen konnte. Wenn man es nüchtern betrachtete war es eigentlich lächerlich.

Als Leycest jedoch wieder blinzelte und den Blick auf seine Umgebung fokussierte, hatte sich der Großteil der Menschen schon auf die Stadt der Anfänge verteilt. Lediglich eine Hand voll Menschen befand sich noch in sich gekehrt und trauernd auf dem Platz, in dessen Mitte ein fast schon perfides Monument stand, das sich gen mittlerweile orangenen Himmel zu einem Glockenturm formte. Er schnaubte. Selbst hier ließ ihn seine Heimat wohl nicht in Ruhe. Es wäre fast schon lustig, wäre es nicht um seine Umstände. Sein Blick wanderte zu einer der Straßen, welche über einen Markt vermutlich in das äußere Stadtgebiet führen würde. Mit einer fast schon ekelhaften Selbstverständlichkeit hob der halb-Brite schließlich seine Hand und wischte mit ihr nach unten, um das Menü zu öffnen und zu schauen, wie viel der hier verwendeten Währung er hatte. Cor also, ein eigentlich lustiger Name, wie er fand. Ein paar Hundert hatte man ihnen wohl als Startkapital gewährt. Vielleicht würde er die anbrechende Nacht ja in den Äußeren Teilen der Stadt verbingen. Wenn er schon hier in einem Spiel um Leben und Tod gefangen war, so könnte er sich ja wenigstens das Nachtleben anschauen. Auch wenn er bei diesem perfiden Gedanken nichts als ein massives Gefühl der Trauer und des Unwohlseins in seiner Brust trug. Aber was soll's, er hatte nicht vor seine Panik zu seinem Tod werden zu lassen.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 10:40 pm

Der ganze Trubel um Rin herum versiegte nach und nach, doch die junge Frau stand immer noch an der Mauer und starrte vor ihre Füße, als wenn sie darauf warten würde, dass diese sich von alleine in Bewegung setzten. Rin kämpfte im Moment allerdings eher mit sich selbst, als dass sie sich irgendwelche Monster krallte oder sich Gedanken darum machte, was sie als nächstes tun sollte. Einerseits widerstrebte es ihr, dieses Spiel auf Leben und Tod einzugehen. Es war so ironsich... Sie hatte dieses Spiel spielen wollen, um der Realität zu entfliehen, ein wenig Spaß zu haben, sich abzulenken... einfach drauf los spielen zu können. Und nun ist dieses Spiel ihre Realität geworden... für wie lange? Die nächsten Wochen? Monate...? Oder gar Jahre?
Erschrocken riss Rin den Kopf hoch und starrte mit großen Augen auf die gegenüberliegende Wand. Was würde mit ihrem realen Körper passieren? Was, wenn ihre Mutter das Internet kappte...? Was wenn ein Stromausfall passierte? Oder das Internet einfach nur zicken machte? Sie wäre doch sofort tot! Und selbst wenn all das nicht geschah... Würde ihre Mutter wissen und verstehen, was da gerade mit ihrer Tochter passierte? Würde sie die richtige Entscheidung treffen? Am Liebsten würde sie ihrer Mutter eine Nachricht schicken, aber sie waren hier vollkommen von der Außenwelt abgeschottet. Sie konnten ihren realen Körper nicht bewegen, sie konnten keine Nachrichten senden.
Seufzend ließ Rin erneut den Kopf hängen und versank in Gedanken. Doch diesmal dauerte es nicht lange, bis sie sich selbst leicht auf die Wangen klopfte und eine ernste Miene auflegte. Sie würde nicht vorwärts kommen, wenn sie nur hier herum stand und vor sich her trauerte und grübelte. Wenn außerhalb irgendwas passierte, was hier zum Tod führte, dann war dem eben so. Da würde sie nichts dran ändern können. Wo sie aber etwas dran ändern konnte war alles was in dieser Welt passierte. Sie brauchte nicht hier herumstehen und gar nichts tun. Wenn sie sich nicht wehrte, wenn sie nichts tat, dann würde auch nichts passieren. Also musste sie einfach einen Weg für sich finden, den sie gehen konnte.
Kurz nickte Rin, um sich selbst zu zustimmen, bevor sie über ihre Möglichkeiten nachdachte. Es gab eigentlich nicht allzu viele. Entweder sie legte mit vollem Elan los und fing an zu leveln und zu questen... oder aber sie blieb in der Stadt der Anfänge und wartete darauf, dass andere Spieler die Lösung fanden. Fakt war allerdings, dass Rin noch nie still sitzen geblieben ist, während andere nach einer Lösung suchten. Also gab es schlichtweg nur eine Möglichkeit für sie. Sie würde alles dran setzen dieses Spiel zu beenden und den Spielern die Freiheit wieder zu geben!
Bestimmt stieß sie sich von der Mauer ab und setzte sich nun in Bewegung. In einen der Gänge quer durch die Stadt war sie eh schon, also konnte sie diesen auch gleich nutzen, um los zu gehen. Währenddessen rief sie ihr Menü auf, betrachtete ihre momentane Ausrüstung und ihr Startguthaben. Dass dies nicht so unglaublich viel sein würde, das hatte sie sich vorher auch schon gedacht. Und ihre Ausrüstung war natürlich auch nur der absolute Standart. Aber sie war ja auch auf dem ersten Level. Sie hatte also noch alle Zeit der Welt beides aufzubessern. Fakt war, dass es mit Level 1 garantiert noch keine bessere Waffen gab, entsprechend würde sie sich erstmal mit kleineren Monstern bekriegen müssen. Eventuell gab es ja schon ein paar Startquests, mit denen sie etwas schneller aufleveln konnte. Das einzige Problem war natürlich, das alle Spieler hier starteten. Es würde also schwer werden einen Platz zu finden, wo sie aufleveln konnte, ohne von anderen Spielern verdrängt zu werden.
Erneut entfuhr der Rothaarigen ein Seufzen, während sie sich nun ihre Skills anschaute. Auch das ließ natürlich zu wünschen übrig, war aber nicht weiter schlimm. Auch daran würde sie arbeiten können. Kurz auf ihre Waffe getippt hielt sie ihren Dolch in der Hand und betrachtete diesen eher... mit gemischten Gefühlen. Jetzt kam sie sich fast schon blöd vor eine so harmlos wirkende Klasse gewählt zu haben. Sie dachte Waldläufer würde interessannt werden... und Monster zähmen wäre sicher lustig. Aber auch nur, wenn man nicht um Leben und Tod spielte. Fakt war... mit einem Kurzschwert oder noch einem Schild dazu, würde sie sich im Moment wohler fühlen. Aber seis drum. Sie hatte diese Klasse gewählt und sie war sich sicher, dass sie voll darin aufgehen würde! Früher... oder später.
Mit geziehlten Schritten lief Rin nun in Richtung Ausgang der Stadt der Anfänge. Wenn sie so auf ihre Karte schaute bemerkte sie nicht sofort Quests für das erste Level. Aber sowas sollte es ja geben. Vielleicht half es ihr ja schon, wenn sie ein paar Monster jagte, ein oder zwei Level aufstieg. Dann würde sie bestimmt Quests bekommen. Oder sie war stark genug um die nächste Stadt zu erreichen. Das Wichtigste war wohl einfach, dass sie nicht hier versauerte, dass sie nicht zurückblieb. Sie wollte sich am Ende nicht sagen müssen, dass sie nicht alles versucht, alles gegeben hatte! Auch wenn ihr  trotzdem ziemlich mulmig zumute war... "Maaaan... konzentrier dich auf das Wesentliche!", ermahnte sie sich selbst und verzog den Mund ein wenig. Konnte ja wohl nicht sein, dass ihre Gedanken so sehr umher schweiften.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 11:09 pm

Leycest. Dieser Name verfolgte ihn wohl nun für die nächste zeit, wie er da oben links in seinem peripheren Sichtfeld verharrte, gleich neben seiner eigenen Lebensanzeige. Wäre er ein Dichter und Denker, so hätte er daraus vielleicht etwas philosophisches Ableiten können, aber das starre Gefühl in seiner Brust führte dazu, dass Laurence einfach laut lachte und die Hände hinter seinen Kopf legte, während er durch die immer schmaler werdenden Straßen der Stadt ging. All das fühlte sich so real an. Es war genau das, wovon all die Streamer und Tester geschwärmt haben - Eine Realität, in der man sich fühlt, als würde man eine komplett neue Welt erkunden. Wo man vor einem Jahrzehnt noch penetrant über Grafik und Design diskutiert hatte, konnte man nun in eine komplett neue Dimension der Immersion eintauchen, sich seine Sorgen und Ängste förmlich wegspielen. Aber das hier? Was war es? Es war eine wundervolle Welt, zerstört allein durch das krankhafte Verlangen einer Person, Gott über eine eigene Welt zu sein. Und er? Ihm kam lediglich in den Sinn, wie seine Mutter wohl reagieren würde, wenn sie von den Nachrichten hörte. Und sein Vater... Seine Freunde. War vielleicht einer von ihnen in diesem Spiel? Es waren lediglich solche Gedanken, die den halb-Briten davon abhielten mit einem Lächeln an den NPC vorbeizuschlendern. Vielleicht spielte er dem Erschaffer dieser Welt damit auch in die Hände... Er hatte kein Problem damit, sich der gewaltigen Immersion dieses Spieles hinzugeben. So wie es jetzt war konnte er vermutlich nichts anderes tun außer den Freitod zu wählen oder einen einigermaßen klaren Kopf zu bewahren. Er hatte viel von diesem Spiel gesehen, fast jedes Walkthrough der Beta-Tester angeschaut. Wäre es nicht um dieses perfide Deathmatch, so würde er die Faust in die Luft halten und sich selber davon überzeugen, ein guter Spieler zu werden. Und genau das war es wohl, was Kayaba Akihiko wollte. Und er belohnte sie damit, dadurch den einzigen Weg aus diesem Spiel zu finden. Wenn man genauer darüber nachdachte, so war es eigentlich ein Paradoxon.

Mit einem Seufzer nahm Laurence die Arme wieder nach unten und betrachtete seine Hände. Es war unfassbar, wie real es wirkte. Fast jedes einzelne Detail war wieder zuerkennen. Nichts außer sein eigenes Bewusstsein hielten ihn davon ab, diese virtuelle Realität mit jeder Faser seines Körpers anzunehmen. Aber genau das war es wohl, was die 10 000 Menschen jetzt tun sollten. Denn wenn niemand dazu in der Lage war, würden sie vermutlich nie wieder aus diesem Spiel entkommen. Sein Blick wanderte erneut zu dem Namen, der oben links in seinem Blickfeld zu erkennen war. Leycest. Er würde sich wohl an ihn gewöhnen müssen, wenn er selber Teil des Ganzen werden wollte. Denn sonst würde er dieses Spiel niemals spielen können.

Seine Hand hob sich bereits zum Öffnen des Menüs, als er jedoch einen ungewohnten Farbton wahrnahm, der seinen Blick zu Seite weichen ließ. Einige Meter entfernt schritt eine junge Dame, vielleicht seines Alters, fast schon dezidiert durch die Stadt. Ihr Gesichtsausdruck ließ sofort erkennen, dass sie ein realer Mensch war, der wie er in diesem Spiel gefangen wurde. Aber ihr Blick drückte auch eine gewisse Überzeugung aus. Sie schien jedenfalls nicht auf der Suche zum nächsten Abgrund zu sein, um sich in den Tod zu stürzen. Einen Plan schien sie jedenfalls nicht zu haben. Vielleicht konnte er ihr ja weiterhelfen... Helfen, auf andere Gedanken zu kommen, würde es sicherlich. Auch wenn das abwegiger klang als es war.

"Oi, wenn du ein Questboard suchst, die Dinger findest du am ehesten in in lokalen Schänken oder am Markt." Seine Stimme war unheimlich entspannt, aber irgendwo auch ausdruckslos. Ein Umstand, den er selbst nur als unheimlich bezeichnen konnte.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 11:26 pm

Der Entschluss nicht aufzugeben war schonmal gefasst, jetzt fehlte nur noch das letzte Puzzleteil. Wohin mit sich und was genau hatte sie nun vor? Natürlich wollte Rin vom Level her aufsteigen, aber im Gegensatz zu manchen Beta-Testern, die nun sicher schon genau wussten was sie zutun hatten, war Rin doch ziemlich hilflos in diesem Spiel. Es war das erste Spiel, was sie mit Nervegear kennenlernte. Davon abgesehen kannte sie sich hier im Spiel eben kaum aus. Die paar Stunden, die sie im Spiel verbracht hatte, schienen ihr jetzt vollkommen sinnlos gewesen zu sein. Sie war wieder ganz am Anfang... Zwar kannte sie ein paar Orte außerhalb der Stadt und innerhalb der Stadt, aber eigentlich hatte sie sich nur mit anderen Spielern ausgetauscht und auf den Start dieses verdammten Events gewartet. Wenn man es denn Event nennen wollte, denn eigentlich bestimmte es von nun an den Großteil ihres Lebens. Würde sie hier nicht rauskommen, wohl sogar den Rest ihres Lebens, wenn ihr realer Körper so lange durchhielt.
Seufzend strich sich Rin durch die Haare, welche nicht zu einem Zopf geflochten waren. Zwar versuchte sie wirklich gefasst zu bleiben und sich auf ihre nächsten Schritte zu konzentrieren, doch so leicht war das nun wirklich nicht. Ihre Gedanken drifteten dauernd ab. Und genau das musste sie abstellen, bevor sie die Stadt verließ und sich mit Monstern anlegte. Ansonsten wäre sie wohl eine der ersten Spielerinnen, die hier sterben. Und eigentlich war das ja nicht der Plan. Kurz legte sich ein schmunzeln auf ihre Lippen, bis sie eine Stimme vernahm.
Verdutzt hob Rin den Kopf und wandte diesen zu einem Jungen zu, welcher blonde Haare hatte und definitiv ein anderer Spieler war. Vor lauter Gedanken war sie gar nicht darauf gekommen, dass sie sich auch jetzt mit anderen Spielern austauschen kann. Sie konnte sich mit anderen besprechen und eine Lösung finden. Sie müsste doch gar nicht allein durch dieses Spiel! Sie saßen alle im selben Boot.
Obwohl Rin stehen blieb und den Jungen anschaute, reagierte sie nicht sofort. Sie starrte ihn eher verdattert an. Vielleicht, weil er so unglaublich ruhig und entspannt mit ihr sprach. Die meisten anderen Spieler schienen eher total in Panik verfallen und nicht so, als könnten sie eine ordentliche Unterhaltung beginnen. Dass er sie auch noch so locker darauf aufmerksam machte, dass man Questboards in Schänken und am Markt finden konnte, machte es ihr nicht leichter, sich wieder zu fassen. Doch lustiger Weise beruhigte sie genau das auf einmal. Ihr Herz legte mal wieder ein normales Tempo ein und auch der gefühlte Knoten in ihrem Magen ließ langsam nach. Ein Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus, als sie nun nickte. "Achso? Das wusste ich noch gar nicht. Vielen Dank für die Information! Dann werde ich am Besten gleich mal eins suchen. Kommst du mit? Du willst doch bestimmt auch questen oder?", fragte sie gleich nach. Es konnte ja nicht schaden jemanden zu haben, der etwas mehr Ahnung hatte. Zumindest würde es ihr helfen ein Questboard zu finden, auch wenn sie nach kurzer Suche bestimmt auch auf eines stoßen würde, jetzt wo sie wusste, wo so etwas war. Ob er aber wirklich nach sowas Ausschau hielt war eine andere Frage... War er auf dem Weg dorthin gewesen, oder wollte er schon die Stadt verlassen und plante etwas anderes? Gedanken lesen konnte das junge Mädchen dann eben doch noch nicht, also wartete sie nun einfach auf seine Reaktion. Er hatte sie ja immerhin angesprochen... da hatte er wohl damit rechnen müssen, dass sie ihn nicht sofort wieder abwies.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Mai 02, 2017 7:36 pm

Laurence legte den Kopf schief, als er den verdatterten Gesichtsausdruck der rothaarigen Mitspielerin erkannte. Die Immersion, um die er sich bemühen wollte, trat erneut in weite Ferne, seine Ambition, vielleicht doch das wenige Gute an diesem perfiden Spiel zu sehen rückte in den Hintergrund. Der Moment, als er dort alleine stand und verdutzt angeschaut wurde ließ etwas Scham in ihm aufsteigen. Wer war er auch, so urplötzlich aus dem Spiel heraus zu sprechen, wo tausende weiterer Spieler gerade verzweifelten. Er hatte keine Sekunde darüber nachgedacht, wie sie auf seinen Auswurf hätte reagieren können, er ging schlicht davon aus, dass sie wie auch er einem Spiel nachgehen wollte, das im Grund genommen versuchte ihnen auch noch das zu nehmen, was von ihrer materiellen Existenz noch übrig geblieben war. Er wollte gerade den Mund öffnen und sich entschuldigen, als seine Gegenüber jedoch selber zu einer Antwort ansetzte, die er so eigentlich nicht erwartet hatte. Klar, er hätte es verstanden, wenn sie ihn gerügt oder schlicht den Kopf geschüttelt hätte, doch ihre fast schon enthusiastische Antwort war für ihn fast schon ansteckend. Der Moment, in dem sie ihn anlächelte, zeigte ihm, dass er doch nicht alleine war. Und es war fast schon unheimlich, dass er gerade einer Person über den Weg laufen musste, die offensichtlich selber versuchte, das Beste aus ihrer Situation herauszuholen.

Leycest schloss kurz die Augen und holte ein wenig Luft, ehe er der Rothaarigen lächelnd antwortete. "Mir bleibt wohl keine andere Wahl, oder?" Seine rechte Augenbraue ging dabei hoch, als hätte er gerade einen sarkastischen Witz machen wollen, doch sein Tonus unterschied sich wenig von dem, den er noch vor wenigen Augenblicken in einer Hilfestellung verwirklicht hatte. "Aber es ist schön zu sehen, dass ich nicht alleine bin, danke" Sein Blick wandte sich in diesem Moment ab, fast als wäre er peinlich berührt. Eigentlich war er kein Typ für solche Sentimentalitäten, doch die Umstände ließen es wohl nicht anders zu. Es war jedenfalls besser, sich das Leid des Todesspiels zu teilen, als sich alleine seinen Sorgen hinzugeben. Ein Seufzer entwich seinen Lippen, welche sich allerdings danach wieder zu einem Lächeln formten - Eine Begleitung zu haben war in diesem Moment vermutlich das Beste, was ihm hätte passieren können.

Es vergingen noch einige Momente, ehe der junge Halb-Brite mit seiner linken in die Richtung zeigte, die sie in die südliche Vorstadt führen würde. Wenn es stimmte, was er in den Videos zur Beta des Spiels gesehen hatte, dann würden sie dort auf eine kleine Schänke treffen, in dem ein bärtiger Wirt mit Augenklappe eine Quest vergab, die einen zur Westlichen Ebene führen würde. Leycest ging nicht davon aus, dass der Inhalt der Quest noch der Gleiche sein würde, aber es war zumindest eine Spur, die sie auf den richtigen Weg bringen konnte. "Ich glaube in der Südstadt gibt es eine etwas abgelegenere Quest. Aber dafür sollte sie nicht so gefragt sein wie die, die man auf dem Schwarzen Brett am Hauptplatz finden kann."

Rin, Leycest gt Straßen
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   So Sep 10, 2017 10:43 pm

~~First Post~~
~~Neo & Yuna ~~


"Also! Wir starten das Spiel zusammen und treffen uns nachdem wir einige Level aufgestiegen sind oder wie? Ich denke die ersten Leveln werden sicherlich eh so langweilig, das jeder dies für sich machen will....", meinte Neiro Fubuki nun am Telefon und wollte mit ihren Freunden das alles abstimmen.. Natürlich würden sie sicherlich da etwas finden, wenn sie ein wenig weiter weg von der Anfangsstadt sind, aber nun musste erst einmal jeder für sich kämpfen. Sie machten dies eigentlich in jedem Spiel so, wobei sie sich immer abgesprochen haben was sie machen und werden wollten, aber in der Hinsicht wollten sie das aber auch schon schaffen. Sie wollten dieses mal, weil es etwas anderes war, jeder frei wählen und machen was sie tun wollten. Sie legte nach einer kleinen Diskussion nun auf und freute sich sehr auf etwas interessantes. Sie ging nun mit einem freundlichen Blick in die Küche und machte sich etwas zu Essen und trank neben bei was. Wenn sie wüsste was noch auf sie zu kommen wird. Nachdem sie mit der kleinen Speise nach der Schule fertig war, packte sie in ihrem Zimmer ihr neues Gerät aus. Sie freute sich sehr und schloss alles soweit es geht an und setzte sich den Helm auf. Natürlich musste sie nun den Anweisungen folgen und fand dies wirklich genial, das man auch sein Körper abtasten musste. Nach der Kalibrierung legte sie sich etwas entspannt in ihr Bett und freute sich immer mehr. "Link Start!", rief sie nun und endlich konnte sie ihr Spiel spielen. Alles um sich veränderte sich und endlich war sie bei der Charaktererstellung. Eigentlich wollte sie auch in der Hinsicht ihre normale Klasse wie in anderen Spielen nehmen, also etwas mehr im kämpferischen Bereich, doch dann fiel ihr ein das sie mal was neues machen könnte und nahm am Ende die Klasse Waldläufer und erstellte sich vom Aussehen her sehr Real. Sie gab sich am Ende den Namen Yuna, den sie in allen Spielen benutzte und loggte sich ein. So waren die ersten Spielstunden auch wirklich toll. Natürlich hatte sie nebenbei Kontakt mit ihren Freunden, doch wie gewollt schaute sich jeder erst alleine um, damit jeder einen Blickwinkel der Anfangsstadt hatte und allgemein auch von der Umgebung.

"Eigentlich sieht das Spiel wirklich schön aus.... Ich denke das kann man wirklich lange Zocken..... Mal schauen....", meinte sie mit einem freundlichen Lächeln, doch dann wurde sie ohne weiteren Ereignissen zum Hauptplatz teleportiert.., aber sie war nicht die einzige gewesen.. Was dann kam war wirklich schockierend für die junge Dame gewesen. Sie verstand was er sagte, doch wollte dies nicht akzeptieren... Sie waren also in der Hinsicht im Spiel gefangen?! Sie würden in echt sterben, wenn sie hier sterben? Sie verstand dies zu deutlich und alles um sie herum war ziemlich seltsam.. Nach dieser Ankündigung gerieten sehr viele in Panik und auch sie verfiel innerlich in Panik und doch konnte sie nicht klar denken.. Sie schaute sich panisch nach ihren Freunden um und wurde sprichwörtlich umgerannt, denn sie war nicht so standhaft wie viele andere... Wo waren ihre Freunde? Sie mussten zusammen spielen? Sonst... Sonst.. Sonst würde dies nicht gut für sie Enden! Sie geriet innerlich mehr in Panik und konnte sich nicht sofort aufrappeln.. Was war da los!? Sie atmete schnell ein und aus und konnte sich nun mit Mühen auf die Beine helfen. Sie kam mit unsicheren Schritten am Rande des Hauptplatzes an und schaute sich unsicher um... Langsam sagte sie zu Boden und musste einen klaren kopf bekommen. Natürlich wusste sie nicht wie ihre Freunde sich nannten, was sie waren oder sonst etwas.. Sie konnte keinen Kontakt aufnehmen, sobald sie den Spielernamen nicht kannte... Sie musste sie suchen.. Besonders weil alle ihr wahres Aussehen auch noch angenommen haben, wird die einfach.. Aber wo sollte sie anfangen? Sie wusste es nicht und schaute dann nach vorne. Langsam aber sicher fasste sie sich dann auch noch. Langsam aber sicher, aber sie hatte sich noch nicht vom Fleck bewegt, denn irgendwie war sie dazu nicht im Stande gewesen... "Wo soll ich nur anfangen? Meinen die das wirklich ernst? Das ist doch reinste Verarsche hier...."
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   So Sep 10, 2017 11:21 pm

FIRST POST

Zeit für eine Rekapitulation. Neo lehnte an einer Wand und dachte nach, wie tief in der Scheiße steckte. Er wusste er steckte in der Scheiße, die Frage war nur, wie schlimm? Also am besten nochmal von vorne beginnen. Sein Vater hatte ihm SAO gekauft. Release Tag, was sonst? Neo hatte extra den Privatunterricht verschoben für die Ersten Spielstunden. Hier hatte er den Ersten Fehler gemacht. Hätte er bis zum nächsten Tag gewartet, wäre er jetzt nicht in dieser Lage. Nunja. Hilft alles nichts. Neo schüttelte den Kopf. Er war durcheinander und nervös, jedoch half das alles nichts. Er erinnerte sich, wie er sich ins Bett gelegt hatte und energisch "Link Start!" gesagt hatte. Er hatte sich gefreut wie ein Hund auf einen Kauknochen. Jetzt verfluchte er diese Worte und die Tatsache, dass er sie gesprochen hatte. Er wusste auch er war ganz allein hier, mal abgesehen von der panischen Menschenmenge die johlend und schreiend, manche weinend, durch die Stadt rannten. Das nervte ihn nur noch mehr. Wie ging es weiter. Name. Natürlich Neo. Wie auch sonst? Jeder in seinem Umfeld wusste das dies sein Spitz und Rufname war. Sogar seine Eltern riefen ihn von Zeit zu Zeit so. Jedenfalls wusste er, dass keiner aus seinem Freundeskreis hier war und somit auch keiner ihn erkennen Würde. Klassenwahl. Neo wählte den Kriegstreiber mit der Spezialisierung Schlachtenmeister. Als Beruf dazu noch Rüstungsschmied und sein Standard RPG Setup war perfekt. In den ersten Spielstunden sah er sich lieber in der Stadt um. Er begutachtete Läden, NPCs und führte ein paar Gespräche mit ein paar anderen Usern. Daraufhin ging er auf die Felder rund um die Anfangsstadt. Er wollte eigentlich anfangen zu leveln, da dachte er sich, er könnte sich vorher schnell was zu Essen und zu Trinken machen. Tja falsch gedacht. Ausloggen war nicht mehr möglich. Er öffnete bereits das Fenster um in aller Ruhe eine Nachricht an den Support zu schicken, da nahm das Schicksal seinen Lauf.
Im nächsten Moment stand er mitten auf dem Hauptplatz der Stadt. Um ihn herum mussten tausende anderer User sein. Halb hatte er damit gerechnet das hier der auslogg Bugg angesprochen würde. Und Tada! Da erschien auch schon die riesige Gestalt, die sich als Kayaba Akihiko ausgab, oder vielleicht auch war, was wusste er schon. Was Neo nicht kommen sah, war dass sie alle hier drin gefangen waren, bis jemand das letzte Level schaffte. Darüber hinaus würden sie auch in der Realität sterben, sollte dies hier der Fall sein. Er wollte den Worten und seinen eigenen Ohren nicht trauen. Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf, keiner der eine Lösung bot. So viel zum Geschehen. Neo folgerte richtig "Ich stecke bis zum Haaransatz in der Scheiße.", dann stieß er sich von der Wand ab, an die er zuvor von den Menschen gedrängt wurde und überlegte, wie es jetzt weiter gehen sollte. Seine Familie würde sein Leben nicht gefährden. Das war klar. Nun dann blieb nur eins. Rumsitzen und Heulen würde nichts bewirken. Er musste handeln. Wenn er jedoch weiter kommen wollte, würde er Hilfe brauchen. Es gab da nur ein Problem. Wahrscheinlich waren nicht viele sehr auffassungsfähig für Teamvorschläge. Zumindest nicht nach so einer Aktion. Neo war zwar nervös, doch lief er wie die Ruhe selbst den Platzt entlang, hoffend jemand mit ähnlichen Ansichten zu treffen.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   So Sep 10, 2017 11:42 pm


Yuna saß einfach dort und schaute erschrocken drein... Sie musste etwas machen... Aber was...? Ihr Blick wurde etwas ernster und auch kalt... Sie musste nun kalt bleiben und hoffte das es schon schaffen wird... Vielleicht war das alles wirklich nur ein Witz und sie konnten später gehen.. Vielleicht war das nicht ausloggen, was sie probierte, nicht wirklich ein gewolltes Ding, aber sicherlich würde das irgendwann gehen.. Sie biss sich auf die Lippen und lief mit einem ernsten und Kalten Blick über den Platz. Erst einmal schaute sie sich nach ihren Freunden um. Vielleicht war einer ihrer Freunde noch hier gewesen.  “Okay.... Erst einmal muss ich meine Freunde finden! Wir müssen zusammen bleiben... Immer …. Aber wo könnten sie sein? Ich kenne nur ihre Nicknames nicht. Hoffentlich versuchen sie auch sich zu finden...  Sie dürfen nicht sterben... Sollte das wirklich wahr sein... Aber ich glaube immer noch nicht dran...“, meinte sie nun und nickte ein wenig und klang bei ihrer Aussage ziemlich ernst und entschlossen.. Mit diesem ernsten Blick schaute sie sich immer noch suchend um. Neiro musste ihre Freunde haben.. sie wollte nicht alleine sein.. Auch wenn sie es niemals zugeben würde.. Aber Einsamkeit war das was ihr Kryptonit war, wenn sie so wie Superman wäre, aber das war sie nicht. Sie war wohl nun ein Opferlamm in einem Spiel ohne sofortiger Rückkehr... Nach und nach wurde dieser Aberglaube, das dies für sie erst unwahr war, doch langsam Realität...

Sie musste es wohl ernst nehmen, wenn dies auch so gemeint war. Sicherlich würden diese Menschen hier nicht auch gleich durchdrehen.... Sie hatte ja auhc diese Gewisse Bilder gewesen.. Sie musste zu Beginn erst einmal das so wahrnehmen.., danach konnte sie noch sehen was kommen wird... Seufzend lief sie nun durch den Hauptplatz und kam irgendwann am andere Ende an und lehnte sich dort gegen die Mauer.. Immer noch fand sie Niemanden.. Sie konnte Niemanden hier entdecken... “Vielleicht treffe ich sie irgendwann anders an... Sollten sie sich finden, würden sie sich sicherlich nicht sofort unterkriegen lassen.. Ich sollte meine Gedanken sammeln und selber einen Weg finden um wenigstens weiter zu kommen.... Rumheulen bringt einem nichts!“, murmelte sie sich nun Mut zu und schaute auf. Sie sah auf und sah in den nun teilweise leeren Hauptplatz. So viele waren schon verschwunden. Sie murrte und wollte gerade wieder ansetzen zum gehen, da stieß sie ohne einen wirklichen Grund gegen Jemanden. Eher gesagt gab es einen Grund. Sie kam ins Straucheln und verlor den Halt.. Dies war wohl ihrer verdammten Tollpatschigkeit zu verdanken.. Sie stieß somit mit der Person leicht zusammen, jedoch nahm sie gleich eine enge Freundschaft mit dem Boden an, denn da sie nicht komplett mit dieser Person zusammen stieß, konnte nur der Boden ihren Fall bremsen und dies schaffte der Boden mit vollem Stolz. Mission Komplett! Zum Affen gemacht ist nun auch abgehackt! Verdammt....!


Zuletzt von Yuna am Mo Sep 11, 2017 4:02 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 12:14 am

~First Post~

Leg dir ein Nerve-Gear zu und spiele Sword Art Online, sagten sie! Du wirst eine wunderschöne Welt voller Abenteuer erleben, sagten sie! Tja, dass daraus ein Abenteuer auf Leben und Tod werden würde, hatte ihr natürlich keiner gesagt! Aber nüchtern betrachtet hatte nur dieser verfluchte Akihiko gewusst, was hier wirklich auf die Spieler warten würde. Eine nicht gerade nette Überaschung, die das System den Spielern auf diesem Platz präsentierte.
Die Reaktionen auf diese Frechheit waren unterschiedlich. Bloße Verwirrung war die häufigste, doch gab es auch viele, die Angst bekamen und widerum andere, die das für einen Scherz hielten, bis ihnen auffiel, dass es tatsächlich keinen Log-out Befehl gab. Kurz darauf machte sich Panik breit und eine schwarzhaarige Frau hatte merklich Mühe, dem kopflosen Mob aus dem Weg zu gehen, was ihr letzendlich aber dennoch gelang.
Keuchend lehnte sich die junge Frau an eine Häuserwand und überschlug im Kopf nochmal die Informationen, die sie bis hierhin hatte. "Also, zusammengefast stecke ich nun in einem VRMMO fest und sterbe, falls meine Lebenspunkte auf Null fallen. Falls dieser Akihiko selbst hier ist, könnte ich ihm wenigstens persönlich in den Hintern treten für diesen Blödsinn, den er sich da ersponnen hat!", brummte Mariko missgelaunt und kam langsam wieder zu Atem.
Kurzerhand stieß sie sich von der Wand ab und ging testweise einige Schritte und sah zu ihren Beinen herab. Ein zufriedenes, aber schiefes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als sie feststellte, dass das Nerve-Gear wohl wirklich die Informationen, die das Gehirn aussandte, im Prinzip perfekt auf das Spiel übertragen konnte. Immerhin eine Sache, auf die sie sich würde verlassen können. Ob ihre sportlichen Fähigkeiten wohl auch hier übertragen werden konnten? Versuchsweise testete sie, ob der Spielcharakter Techniken aus dem waffenlosen Kampfsport nachahmen konnte. So begann sie natürlich vorsorglich erst mit einfachen Tritttechniken, bevor sie dann einen Tritt aus der eingesprungenen Drehung versuchte.
Ihren Übermut bezahlte sie prompt. So schaffte sie zwar im Prinzip die Technik, versagte aber bei der Landung in voller Breite und warf sich ungewollt mit dem Gesicht voran auf den harten Pflasterstein. "Aua!", war wohl ein zu erwartener Laut, den sie von sich gab, ehe sich die schwarzhaarige Frau wieder aufrappelte und vorsichtig nach ihrer Nase tastete. Die fühlte sich noch ganz an und sie blutete auch nicht. Wenigstens wusste sie nun, dass sie wohl etwas außer Übung war. Aber mit der Zeit hätte sie die schwierigeren Bewegungen auch wieder drauf, da war sich Mariko sicher.
Letzlich schaute sich die Frau, deren Spielername als Blackthorne erschien, auf dem sich langsam leerenden Hauptplatz um. Es galt immerhin ein Videospiel zu erledigen und wenn sie sich mit einem in solchen Dingen eher versierten Gamer zusammen tat, würde das womöglich ihren Einstieg in die Welt der Videospiele sicher vereinfachen, auch wenn es natürlich in dem Moment kein Spiel mehr war, als es um die realen Leben der Spieler ging. So war ihr Blick auch eher ernst, als sie sich nach einem geeigneten Spieler umsah. Hoffentlich traf sie jemanden, der die ganze Sache ähnlich ernsthaft und nicht sonderlich ängstlich anging.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 1:03 am

[Einstieg]

So gut wie es auf dem vollen, sich leerenden, kreisrunden Platz möglich war, hatte sich Aqua ein relativ ungestörtes Fleckchen gesucht. Es war schwierig zwischen all den tausend anderen Menschen sich auf seine eigenen Gedanken zu konzentrieren. Noch schwieriger war es sich nicht von der ausbrechenden Panik anstecken zu lassen. Von den hysterisch schreienden und kreischenden Stellen hatte sie sich auch so gut es ging entfernt. Wenn sie jetzt auch in Panik verfiel … Nein. Daran wollte Aqua nicht denken und bemühte sich angestrengt um einen klaren Kopf. Versuchte die vom überdimensional großen Administrator bei dem Begrüßungsevent erhaltenen Informationen zusammen zu fassen. Die Blauhaarige sah hoch, zu der Stelle wo die Monströse Gestalt über ihren Köpfen geschwebt war und wo überall Berichte über die Nachrichten aus der Realen Welt in kleinen Bildschirmen zu sehen waren. Deadgame. Über zweihundert Spieler sollen bereits gestorben sein, weil man ihnen das Nerf Gear abnehmen wollte. Und sie war in mitten dieses Spiels aus dem es kein Entkommen mehr gab – wenn man den Worten des Administrators Glauben schenken wollte.

Aqua senkte wieder den Kopf und rief mit einer abwärts Bewegung ihres Zeige- und Mittelfingers der rechten Hand das Menü auf und wählte sich zu den Optionen durch, bis sie an der Stelle angelangte wo der Auslogbutton fehlte. Lange sah sie sich diese leere Stelle an. Als Zeichen ihrer Unsicherheit ballte sich ihre Hand vor der Brust zur Faust. Und weswegen war sie hier? Weil sie einen Freund hatte überraschen wollen und jetzt stand sie allein in diesem Spiel und konnte sich nicht mehr ausloggen. Aqua sah auf die Uhrzeit. In einigen Stunden würde ihre Mutter von der Arbeit kommen. Wann würde sie es bemerken dass ihre Tochter auf ihrem Bett lag und ein Spiel spielte, dass gerade Schlagzeilen in den Nachrichten machte? Oder eilte sie gerade wie vom Teufel getrieben nach Hause? Aqua wusste es nicht. Resigniert und entmutigt wollte sie schon das Menü wieder schließen, als sie sich jedoch vorher noch etwas auf dem Platz umsah. Hier herum stehen würde sie nicht weiter bringen. Was war das Ziel des Spiels noch mal gewesen? Alle einhundert Ebenen clearen und dabei nicht sterben, weil man dann in der Wirklichkeit wirklich starb. Da fiel ihr ein, sie hatte von einem Npc Händler so ein kleines Notizbuch bekommen. Auf der Suche danach durchforstete sie abermals das Menü und wurde fündig. Sie drückte auf das Item und es erschien aus dem Nichts vor ihr und fiel praktisch in ihre geöffnete Hand. Dann erst schloss sie das Menü und ihre Augen waren auf das kleine braune Büchlein gerichtet, auf dem Ratgeber & Spieltipps stand. Gemächlich steuerte Aqua danach eine der Straßen an die zu und von dem Versammlungsplatz führten.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 11:07 am

Neo & Yuna

Was gäbe ich jetzt für einen Rührkuchen um meinen Kopf frei zu kriegen. Schön mit Zuckerguss. Oh bei Zucker fällt mir ein, ob es hier Lutscher gibt? Oder Bonbons? Stellt sich nur die Frage ob diese hier auch gut schmecken? Allgemein … hat das Nerve Gear die Fähigkeit Geschmack vor zu gaukeln? Wenn nicht ist das hier eine noch schlimmere Folter als ich befürchtet habe. Hmmm nur einen Weg das heraus zu finden. Neo leckte sich in seiner Neugier kurz den Daumen ab. Jup definitiv Salz. Wenn Kayaba mit allem so sorgfältig war ist es hier vielleicht nicht mal sooo schlimm. Moment! Natürlich ist es schlimm! Wir könnten hier sterben! Und wie bin ich überhaupt von meinen Überlegungen einen Kampfpartner zu finden auf Süßigkeiten gekommen? Ach ja ich hab ein Restaurant gesehen. Ob die da auch candierte Äpfel hatten? Verdammt Neo! Wo ist dein Fokus?! Die Lage ist zu ernst für solche… AUA…
Neo lief mit dem Blick ins leere laufend über  den Platz. Und ja seine Gedanken schweiften wie immer ins belanglose ab, auch wenn er sich halbwegs an den Grund seines inneren Monologs erinnern konnte. Nervosität und Panik wichen nun langsa wieder dem selbstsicheren kühlen Kopf. Es gab da nur ein Problem. Während sich immer mehr Leute vom Hauptplatz entfernt hatten lief Neo hier förmlich Runden, als wäre er ein Gaul beim Pferderennen. Nur halt nicht so schnell. Nein er lief recht normal, wenn man davon absah, dass sein Blick am Fußboden heftete. So war es auch kein Wunder, dass irgendwann mal eine Kollision kommen musste. Sie war nicht stark nein. Aber die Dame die in ihn herein rannte trug offensichtlich gutes Schuhwerk. Den Tritt, dem sie ihn wohl unabsichtlich kurz vorm Fallen gegen das linke Schienenbein bescherte, tat nämlich nicht mal wenig weh. Neo wäre am liebsten wie ein schwarz weißer Flamongo auf einem Bein schreiend über den Platz gesprungen, beließ es jedoch dabei das er das Gesicht verzerrte und tief Luft holte und diese nach drei Sekunden aus stieß. Selber Schuld wenn du nicht guckst! Lässt auch kein Fettnäpfchen aus! tadelte er sich selbst. Dann beugte er sich herab und fragte mit noch leicht vor Schmerz zittriger Stimme. "H-Hey s-sind sie o-okay]" Dabei reichte er ihr die Hand, um ihr hoch zu helfen, wobei er aufpasste das immer noch schmerzende Bein nicht zu sehr zu belasten. Trägt die Stahlplatten in ihren Schuhen oder was?
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 4:33 pm


Neo & Yuna

Natürlich passierte dieser verdammter Unfall und natürlich musste sie gegen Jemanden stoßen... Warum war sie nocheinmal von Geburt an Tollpatschig? Sie war ziemlich böse drauf gewesen... Jedenfalls war sie böse mit sich selber.. Das war wirklich schlimm... Bestimmt nimmt er mir das Übel oder so etwas in der Art... Ich sollte meine Maske nicht in so einem Spiel verlieren.... Ich... Ich darf mir keine neuen Freunde machen... Wenn diese Sterben, würde sie diese für immer verlieren......., dachte sich die junge Dame, während sie auf den Boden angekommen ware und sich teilweise wieder aufstützte, damit sie nicht so lange mit dem Boden in Kontakt treten musste. Sie hörte auf einmal die Person etwas fragen.. Ob es ihr gut ging und sie schaute zu ihm hoch.. Erst hatte sie noch keine Maske. Jedoch als diese Person eine eher unbekannte Person war verhärtete ihr Blick und sie stand mit noch etwas wackeligen Beinen aufrecht.. Jedenfalls das was man davon Aufrecht nennen konnte.. Sie blickte wieder in die Augen, nachdem sie die Fassung und die Masske hatte und nickte eisern. Natürlich ging es ihr Gut.. Jedenfalls soweit wie es einen gehen sollte, nach so einer Information. Sie wusste nicht was ich sagen sollte und doch bewahrte sie diese eine Maske.

Sollte ich danke oder so etwas sagen? Ich weiß nicht... Irgendwie kenne ich den ja auch nicht... Vielleicht sollte ich das ignorieren? Nein... Das wäre zu Unhöflich und zu bitter in so einer Situation wie diese... Vielleicht sollte ich einfach nur Danke sagen......VERDAMM!, dachte sie sich weiterhin und atmete kurz ein und aus und stockte kurz..... Okay.. Nun sollte sie langsam was sagen... Sie sah dabei eigentlich so typisch cool aus.. Was sie innerlich nicht war.. Sie war innerlich dem charakterlichen Tode nah, aber äußerlich konnte man davon nichts merken. Da wirkte sie eher kalt und ernst... Eben was andere als Cool bezeichnen würde. “Danke für diese Frage, aber mir geht es gut. Tut mir leid das du etwas von dem unsaften Sturz etwas abbekommen hast. War nicht meine Intention dir zu Schaden... Besonders nach dieser Information..“, meinte sie nun etwas ernst und kalt, aber dennoch schien er sicherlich mitbekommen z haben, da sie vorher diese Maske nicht sofort hatte das sie dies eigentlich keine Seite war... Aber... Aber sie konnte nicht anders und akzeptierte, wenn er dies nicht verstand.. Sie wollte sich auch keine Freunde machen.. Nein.. Sie hatte Freunde und diese musste sie finden.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 5:10 pm

Blackthorne & Aqua

Von der ansteckenden Wirkung von Panik ließ sich Mariko eher wenig beeinflussen. Ihre erste Reaktion war Verärgerung. Da hatte doch tatsächlich ein guter Programmierer den Nerv gefunden, ein Paar Tausend Leute in ein Videospiel zu locken und sie darin einzusperren. Verärgerung war da zumindest aus ihrer Sichtweise eine logische Reaktion. Vermutlich war es auch einfach ihre Erziehung und ein gehöriges Maß an Stolz, die sie davon abhielten, in dieser Situation in Panik zu geraten. Was würde es ihr auch helfen? Die einzige Möglichkeit, diesem verdammten Witz von einem Spiel zu entkommen, war es durchzuspielen. Nun, wenigstens war es der schwarzhaarigen Frau hier möglich, sich um sich selbst zu kümmern, konnte sie in dieser virtuellen Welt immerhin auf eigenen Füßen stehen und das im wahrsten Sinne des Wortes.
Als sie ihre Beweglichkeit in diesem Spiel testete, nahm sie sich natürlich in ihrem Eifer ein wenig zuviel vor. Glücklicherweise war niemand in der Nähe, der sie bei ihrer glanzvollen Landung beobachtet hatte. Wäre sonst immerhin ziemlich peinlich gewesen. Dennoch war sie froh, dass Befehle korrekt ausgeführt wurden und ihre Lähmung hier scheinbar keine Auswirkungen hatte. Eigentlich hatte sie sich ja drauf eingestellt, dass sie wie ein Roboter durch die Gegend staksen würde, ehe sie sich wieder ans Gehen und Laufen gewöhnt hätte.

Nun wollte sie aber endlich ernsthaft in das Spiel starten und überblickte den Platz, um womöglich einen Spieler zu finden, der von dieser Nachricht nicht total verrückt wurde. Viele schienen es ihrer Ansicht nach nicht, die infrage kämen. Sie ging einige Schritte über den Platz und besah sich die Personen etwas genauer, die nicht vor Angst gelähmt schienen.
Auffallend war eine junge Frau mit kurzem, blauem Haar. Sie wirkte recht konzentriert und suchte wohl etwas im Menü-Interface des Spiels. Mariko selbst hatte sich nicht die Mühe gemacht, sich irgendwelche Ratgeber zu besorgen, geschweigedenn, diese durchzulesen. Aber womöglich war das keine so schlechte Idee, denn immerhin war dies letzendlich trotzdem ein Videospiel. Langsam schritt die Frau, mit dem Blick auf dieses heftartige Item gerichtet, auf eine Nebenstraße zu. Blackthorne folgte dieser und blieb in gebührendem Abstand stehen, bis auch die Blauhaarige stehen bleiben würde.
Kurzerhand stellte sie sich vor die Frau, sodass ihr eigener Schatten wohl in deren Sicht kommen sollte. Danach verbeugte sich Mariko respektvoll und sah die Frau dann mit eher ernster Miene an. "Verzeih bitte die Störung. Ich heiße Ma ... Blackthorne. Ich kenne mich nicht wirklich mit Videospielen aus und würde dich da gern um Hilfe bitten.", sprach die schwarzhaarige Frau auf japanisch. Zwar hatte sie in der Schule Fremdsprachen, allen voran Englisch, aber hier kamen die meisten Spieler wohl aus Japan, soweit sie informiert war. Zur Not konnte sie immer noch auf die Weltsprache zurückgreifen.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 5:35 pm

Neo & Yuna

Huh... Sie wirkt irgendwie besooooooh… wenn Blicke töten könnten dann wäre sie jetzt Orange. Kaum zu glauben das so ein süßes Mädel so nen Tritt drauf hat. Dabei fällt mir ein… eigentlich kann es doch gar nicht weh tun in SAO. Oh halt warte! In dem Buch von diesen Beta Testern stand doch was davon. Das Nerve Gear löst ein mehr oder minder größeres Unbehagen aus. Der Schmerz ist mehr oder minder nur eine Psychologische Reaktion. Na Prima, dass du da jetzt drauf kommst Hirn. Noch mal mehr zum Lackaffen gemacht. Naja was solls. Dann kann ich ja auch wider das Bein belasten und muss nicht einen auf sterbender Schwan machen. Neo nahm wieder eine normale Haltung ein und merkte, dass er Recht behielt. Haha! Geht doch! Oh Mist die hat ja angefangen zu reden! Okay! Okay! Ruhig bleiben, bewahr deine Coolnes, auch wen sie guckt wie ein grummeliger Behemoth. Das ist eh nur Show. Und verdenken kann ich es ihr nicht nach Kayabas Aktion
Neo nahm eine nach Möglichkeit gelassene Haltung ein. Beide Arme hinterm Kopf verschränkt und freundlich lächelnd. Ihm ging es schon besser wenn er ehrlich war. Der Schock war nicht vorrüber nein, aber er wusste er war nicht allein hier. Und jeder mit halbwegs Menschenverstand würde nicht grundlos mordend umher ziehen. "Ach was kein Ding. Es gibt schlimmeres als von hübschen Mädchen angeremlelt zu werden. Und Außerdem war ich selber auch unaufmerksam, tut mir wirklich Leid." Nun da sie schon einmal Konversation führten, konnte er auch etwas besser Bekanntschaft schließen, sie würde ihn ja nicht beißen richtig? "Ich bin übrigens Neo. Was machst du denn so ganz alleine hier? Oh lass mich raten du hast in diesem Chaos deine Freunde verloren richtig. Ich fürchte außer mir hat sich keiner ohne Absprache mit Kumpels dieses elektronische Metroid auf den Kopf gesetzt. Wenn du willst helfe ich dir sie zu finden. Ist nicht so als müsste ich mich bald ausloggen." Manch einer könnte anmuten das Neo das hier zu locker sah. Vermutlich auch sein gegenüber. Aber er hatte sich schon vorher zu geredet, dass rum sitzen und heulen nix bringt. Mal hoffen, dass die Schwarzhaarige das ähnlich sah.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 6:16 pm


Neo & Yuna

Dieser verdammter Idiot! Wieso antwortete er das ich hübsch bin und es ihm dazu auch noch leid tut. Ich war doch die Schuld ist! Wieso sagte dann das es ihm leid täte? Ich weiß nicht was ich machen soll... Er ist einfach nur doof.... Ich will keine Konversatin anfangen! Ich will keine neue Menschen!, meinte sie mit einem unsicheren Gedanken und blieb von außen hin ziemlich kalt und unzertrümmerlich. Sie schnaupte nur und schüttelte den Kopf... “Wie schön das du sagst ich wäre Hübsch und damit zeigst das du nur auf das Oberflächliche achtest.... Und wiederum hast du dir nichts zu verzeihen. Es war meine Schuld und nicht deine.. Also Belass es dabei....“, meinte sie kalt und wollte ihn eigentlich damit los werden. Nein.. Noch Jemand den sie verlieren konnte war nicht so großartig gewesen. Jedoch fragte er sie noch etwas zum Thema Freunde oder so etwas in der Art und sie schüttelte den Kopf.

Okay..... Also was soll ich nun machen? Er hat zwei Entscheidungen einfach abzuhauen... Oder sich weiter mit mir anlegen...Jedoch will ich nicht das er, weil er so nett wirkt, ihn verletzten.. Aber ich wurde als Kind verletzt und man kann Niemanden trauen... So etwas wie damals will ich in so einem Spiel nicht erleben.. Hier muss ich härter sein.. Um meine Gefühle zu beschützen... Hier sind sie sicherlich viel.. Sensibler... Ich kann einfach nichts riskieren.... , dachte sie sich und sie schnaupte einfach nur und zuckte die Schulter. Was sollte sie nun sagen? Sie bisss ich nur kurz auf die Lippen, weil sie nachdachte, aber an ihrer Haltung veränderte sich nichts. Sie würde ihre echten Freunde schon finden.... Irgendwie.... “Ich denke nicht das ich hilfe brauche... Wir haben schon viele Spiele gespielt und sicherlich werden wir uns was finden... Es war nur ungeschickt von uns, das wir diese Abmachung getroffen haben... Und so nicht die Nicknames oder so wissen... Wir wollten zum falschen Moment eben mehr Spannung aufbauen.... Leider.... Kann man nichts machen, aber sie werden sicherlich nicht so leicht sterben... Jedenfalls nehme ich es an.“, meinte sie nun ernst und verschränkte ihre Arme und blickte ihm in die Augen. Und von wegen ausloggen.. Selbst sie kann es nicht.. Er wird es nicht können.. Nahm er das alles nun auch so lächerlich? Hoffentlich nicht, denn sonst würde er sicherlich noch leicht sterben."Und man sollte das Spiel ernst nehmen... Es ist ja nicht mal mehr ein Spiel... Es ist tödliche Realität.... Mehr nicht....", meinte sie nun und konnte sie keinen Spaß in der Hinsicht erlauben, wenn er dies wirklich so locker nahm, wie er wirkte. Sie musste Leveln... Sie musste Leveln und ihre Gruppe später finden. Sie würden sich an den Plan halten, denn dann würden sie sich finden.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 8:00 pm

Neo & Yuna


Aua die schießt mit scharfer Munition! Neo klappte leicht die Kinnlade runter. Beinahe hätte er gesagt. "Mindestens genau so oberflächlich wie jemanden nach 3 Sekunden zu beleidigen und zu verurteilen. Vor dem reden nachdenken ist ne gute Strategie weist du. Solltest du mal versuchen." aber er tat es nicht. Das liegt sicher an der Gesamtsituation. Aber was soll ich tun? Es ist recht offensichtlich, dass sie die unnahbare spielt. Wie außen hart, innen weich. Wie ein Nimm2 Lachbonbon. Nur das sie nicht lacht. Schade eigentlich. Ein Lächeln kann so manche Stimmung aufbessern. Aber jedem das was er will. Ich werde mich sicher nicht aufzwängen. Wer meine Gesellschaft nicht will, dem kann ich nicht helfen.
Neo zog eine Braue hoch. Kein Nick, Keine Player ID und keine Ahnung wo sie waren. Wow da konnte sie auch gleich die NPCs fragen ob sie ihre Freunde kennen. Fein soll sie ihr Ding machen. Ich finde schon wen für ein Team up. Sie wird sich noch ganz schön umgucken … Ach verdammt wieso ist sie auch so sturr? Wenn sie allein los zieht geht sie sicher drauf! Neo seufzte. Er konnte nun auch nichts tun. Er hatte keine andere Wahl. Irgendwie kam ihm das Mädchen vertraut vor. Deswegen war er wohl so besorgt. Er konnte sie nur nicht einordnen. "Naja gut… ich wünsche dir viel Erfolg bei der Suche… auch wenn ich nicht weis wie du das anstellen willst. Aber ich werde mich dir nicht aufdrängen. Sorry das ich dir zu nahe getreten bin." Er blickte traurig. Das war er auch. Gerade jetzt hätte er echt einen neuen Freund brauchen können. Aber was sollte er machen? Wie ein wahnsinniger Stalker hinter ihr her rennen. Sicher nicht. Er hatte sich schon umgedreht, da sprach er, was er als den Abschied mutmaßte. "Oh… und auch wenn ich dir damit wieder zu nahe trete… pass auf dich auf wenn du da draußen alleine bist. Das hier ist kein Spiel mehr… aber das weist du natürlich … was ich sagen will ist einfach… Puh… jedes Leben hier ist wertvoll… ich will einfach nicht das zu viele verloren gehen… schon allein weil ich, mit meiner oberflächlichen Sichtweise, nicht denke das du eine schlechte Person bist." Er formulierte bewusst diesen Rückbezug auf ihren Kommentar. Dann lief er ein paar Schritte los.
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 8:58 pm


Neo & Yuna

“Moment!? Hat er mir gerade indirekt einen Korb gegeben, obwohl ich es tun wollte? Moment.... Ich bin nicht die Schuldige! Die Leute von damals sind schuld, das ich mir keine Freunde machen will, dann soll er nicht so Scheinheilig tun..... MANN! Ihn kann man einfach nicht einschätzen.“, dachte sich das junge Mädchen und war wirklich unsicher gewesen. Was sollte sie nun machen? Sie biss sich auf die Lippen und hatte sich so große Sorgen gemacht. Sie konnte ihn nicht einschätzen wie er sich da so einfand im Spiel... Ob er eigentlich ein Anfänger war oder nicht. Sie verdrehte innerlich die Augen und geriet etwas in Panik.. Aber dann meinte er auch etwas bezüglich das er sich dann nicht aufdrengen sollte oder so etwas in der art. Sie wusste nicht was sie tun sollte und dachte sich etwas aus... Was sollte sie tun? Seufzend verdrehte sie sich dann die Augen. “Das hab ich auch nicht gemeint... Aber sag mal bist du eigentlich ein anfänger in Rollenspielen? Wenn ja kann man dir ja auch etwas erklären... Noch habe ich nichts vor in der Hinsicht.., also wenn du etwas lernen willst, kannst du dich ja gerne in der Hinsicht auch etwas Coachen in den ersten Leveln...“, meinte sie und würde niemals freiwillig dazu etwas mehr sagen... Das sie eher Mitleid mit ihm hatte oder sich auch selber schlecht fühlte, weil sie so etwas gesagt hatte und er noch Salz in die Wunde streute.

“ALso nur wenn du willst.... Eigentlich sind mit der Zeit die ersten Level langweilig... Bis man richtig hochkommt dauert dies etwas. Man muss daher eher mehr nerven haben beim Aufbau des Charakters.., aber was sage ich da... Solltest du Rollenspiele kennen, müsstest du es sicherlich auch wissen... Also was sagst du? Solltest du ein wenig Rat haben, können wir ja woanders hinghen.. Ich hab es sat hier zu sein...“, sagte sie nun etwas ernster, denn ein Rollenspiel war etwas was sie beherrschte... Sie richtete etwas ihren Umhang und leicht ihre Haare, die sie zu einem Pferdeschwanz zusammen gebunden hatte. Sicherlich könnte sie indirekt Kanonenfutter gebrauchen.. Also nicht das sie ihn zu Tode opfern wollte, aber eine passende Ablenkung wäre sicherlich erfolgreich. Sie blickte ihm in die Augen und wartete gespannt darauf das er etwas sagte.... Oh man.... Was hab ich da getan? Hab ich indirekt zugegeben das ich nicht alleine sein will? Das war jetzt nicht meine Intention, aber nun hab ich das gemacht.. Eigentlich will ich ja auch nicht alleien sein... Wenn es kein Todesspiel war, würde sie es nicht tun.. Aber nun wurde das alles hier zur Realität..... , meinte sie nun unentschlossen und fragte sich was sie nun wirklich machen sollte... Sie würde mal schauen was er dazu sagen würde und ob er das eigentlich auch wollte.. Wenn nicht war es nicht schlimm.., aber innerlich wusste sie... Alleine würde sie eh nicht lange sein.. Aber das heißt nicht das sie ihre Mauer gleich aufgeben würde!
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BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 11, 2017 11:48 pm

Neo & Yuna


Oh welch Überraschung. Da will wohl jemand doch nicht alleine sein. Habe ich mit ja fast gedacht. Hunde die bellen beißen schließlich nicht. Tja ich bin halt su… EIN ANFÄNGER?! Will die mich verarschen?! Das war ein direkter Schlag gegen Neos Ego. Er blieb auch genau bei diesem Wort stehen. Sein Gesicht war zwar selbstsicher und die Ruhe selbst, aber innerlich kochte er. Ruhig bleiben… schön ruhig bleiben. Vielleicht meinte sie es nicht so. Sie konnte ja nicht wissen das ich seit ich 4 bin die Scheiße aus Gumbas raus hüpfe oder eine Rekord für einen Final Fantasy Speedrun halte. Sie kann es nicht wissen. Ooooooder es war ein bewusst geplanter gemeiner Seitenhieb! Nein… Nein… das sollte ich nicht von ihr denke… Moment mal… ich… ich kenne sie doch… jetzt wo ich sie länger sehe… aus dieser Entfernung… das ist… nein! Oder doch…?  seine Augen mussten immer größer werden. Dann begann er zu reden.
"Nein ich bin kein Anfänger… aber jetzt… jetzt kann ich dich nicht mehr alleine lassen… nicht nochmal." Ihm fiel auf das er sich vielleicht erklären sollte. All das musste sehr verwirrend für sie sein. Zu ihrer Beruhigung: war es für ihn auch. Seine Stimme war nun ungewohnt ernst. "Ich kenne dich aus der Grundschule… Fubuki Neiro korrekt? Mein Name, also mein richtiger Name lautet Shiro Neosaki. Sohn von dem Spielentwickler. Würde mich nicht wundern wenn du mich nicht erkennst. Wir hatten nicht viel miteinander zu tun. Eigentlich nichts. Aber ich erinnere mich weil… weil damals… es muss 2. Klasse gewesen sein… da sah ich wie du weinend in einen Bus gestiegen bist.  Ich wollte fragen was los war… ich wollte dir helfen… dein Freund sein, so wie mit allen anderen... Aber am nächsten Tag… warst du weg. Das hat mich echt lange beschäftigt weist du… aber keiner hat mir erzählt was mit dir war, nur das ich dich lieber schnell vergessen sollte. Hat nich so gut funktioniert schätze ich. während er sprach war er wieder zu ihr gegangen. Er hielt aber gut zwei Meter vor ihr an. Aber sie hatte Recht. Dieser Ort war ungünstig. "In der Nähe gibt es einen Park… wenn du willst können wir dort reden… " er blickte ihr dann tief in die Augen. Er wollte sehen, ob das gesagte ihre kalte Fassade zum wanken brachte. Beurteile ein Buch nie nach seinem Einband. Ein Gemisch aus Sorge und Freude breitete sich aus. Freude sie wieder zu sehen und Sorge, dass sie das einfach kalt lies. Aber tief in seinem inneren wusste er, dass auch sie jetzt etwas fühlen musste.


Tbc: Stadtpark


Zuletzt von Neo am Di Sep 12, 2017 11:29 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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