Ein deutsches Sword Art Online Rollenspielforum. Ohne spielbare Originalcharaktere & ohne kompliziertes Attributsystem.
 
StartseiteKalenderFAQSuchenMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin
Stadtpark
Hauptplatz - Stadtmitte
[Bestätigung] One Piece - Strong World
Code: Paladinjonas
Märkte der Stadt
von Senka
von Senka
von Gast
von Paladinjonas
von Rin
Heute um 3:10 am
Heute um 2:24 am
Heute um 2:01 am
Gestern um 8:03 pm
So Sep 24, 2017 8:33 pm


Austausch | 
 

 Hauptplatz - Stadtmitte

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2
AutorNachricht
Das System
avatar
Anzahl der Beiträge : 17
Exp : 0
BeitragThema: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Mai 01, 2017 1:49 pm

das Eingangsposting lautete :



Zuletzt von Cardinal System am So Sep 17, 2017 5:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen

AutorNachricht
avatar
Anzahl der Beiträge : 21
Level : 1
Exp : 18
Klasse : Waldläuferin I: Tamerin
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Sep 12, 2017 12:20 am


Neo&Yuna

“Wieso alleine lassen sollte? Ich weiß nicht von was du sprichst.... Und wenn du kein Anfänger bist, sind wohl sicherlich meine Bemühungen sicherlich ohne Erfolg gewesen... Nur zu Schade...“, meinte sie ein wenig verwirrt und hatte im ersten Moment keine Ahnung was er von ihr wollte.. Es war für sie wirklich unverständlich gewesen, das er so sprach als würde sie kennen... Jedoch schien er nun direkt im Anschluss ziemlich ernst zu klingen und schien sich zu erklären... Sie war ein wenig verwirrt gewesen. Wie kam er auf einmal auf den Namen? Wie kam er auf einmal auf das alles so zu erwähnen? Was will er damit bezwecken? Das ich ihn nun sympatschig finde? Ich weiß nicht was die alte Geschichte von damals nun soll..... Ich habe damit nichts mehr zu tun... Er soll damit einfach verschwinden... Das nervt mich einfach nur... Besonders das er wohl Jemand war der mich damals kannte und wohl auch angeblich helfen wollte... Aber es wohl zu spät getant hat... Er war einfach in einer Parallelklasse gewesen.. Die bekommen zum Schluss immer mit was mit einem ist... Eigentlich ist es ihnen doch alles egal... Kinder sind grausam und sie haben mich zu dem Gemacht was ich bin......, dachte sie sich und doch, nachdem er seine Erklärung zu Ende hatte wurde ihr Blick ein wenig unsicherer und ziemlich verletztlich, weil er das alles so direkt und ernst sagte..

“Das hätte mir auch nicht geholfen.... Einen Freund bei einer ganzen Klasse die einen Hasst hilft ein Freund nicht weiter... Der Schulwechsel hat mir geholfen.. Und eine Lektion habe ich auch gelernt... Man kann keinm vertrauen, der immer freundlich ist... Dies ist nur eine Lüge... Wahre Freunde gibt es selten..... Und nur die wenigen sind wahre Freunde....“, meinte sie nun kalt, aber man hatte diese kleine Verletzlichkeit, das es ihr nicht egal ist schon angesehen... Warum erwähnte er dies einfach so? Sie wusste es nicht und schaute in die Richtung des Parks. Sie wollte eigentlich nicht reden, aber sicherlich kam sie da nicht so schnell heraus wie gedacht. Vielleicht sollte sie das einfach hinter sich bringen... Sie verschränkte die Arme und nickte dann einfach. “Dann lass uns dort hin gehen.. Ich bin zuversichtlich das dieses Gespräch über diese Sache nicht so Hilfreich ist für das Deathgame... Aber wenn du meinst... Ich muss ja mir nicht alles anhören, wenn du zu tief in die Privatssphäre eingehst.... Vielleicht hast du ja auch Intentionen etwas über das Spiel zu reden was wir nun führen werden....“, meinte sie nun mit einem etwas ernsten aber auch ansatzweise unsicheren Unterton. Sie weiß nicht was sie dazu sagen sollte und würde das schon irgendwie hinbekommen.. Was sollte sie denn nun auch tun? Langsam drehte sie sich mehr in Richtung Park und machte sich auf den Weg dorthin. Mal schauen ob er kommen würde oder nicht. Das würde sie ja noch sehen..

Stadtpark
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 13
Level : 1
Exp : 6
Klasse : Schwertkämpferin II: Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Sep 12, 2017 1:13 am

@Blackthorne & Aqua

Bestimmt würde Aqua noch gegen eine Wand oder gegen einen der Marktstände laufen, weil die den Blick nicht auf ihren Weg, sondern auf den kleinen Ratgeber gerichtet hatte. Im Laufen las sie darin, überflog vielmehr die Seiten und machte nur stopp wenn eine der Überschriften laut ihrer Einschätzung nützlich aussah. Daher bemerkte sie es nicht, dass ihr jemand nach lief. Im Moment war Aqua wirklich mit sich selbst beschäftigt und wusste noch nicht was sie als nächstes tun sollte. Erst als sich ihr jemand direkt in den Weg stellte, bemerkte Aqua das sie nicht mehr allein war. Nun aufmerksam geworden blieb die Blauhaarige stehen und schaute das andere Mädchen an. Es war so skurril über jeden Kopf einen grünen Kristall schweben zu sehen. Ebenso wie der fantasievolle Name mit dem sich das Mädchen vorstellte. An das musste man sich wirklich erst gewöhnen.

Ein wenig verdutzt beobachtete Aqua die Verbeugung, doch sie lächelte aufmunternd. „Ich kenne mich auch nicht so wirklich mit Videospielen aus, aber ich versuche mein Bestes zu geben.“, und als beweis hielt sie mit einer Hand den Ratgeber etwas höher das Blackthorne diesen sehen konnte. Da es Aqua außerdem klar war, das sie beide sich in einem Deadgame befanden, fügte sie noch hinzu, „Und du solltest das auch tun.“ Wie viel ihr Ratschlag nachher wert war wusste Aqua nicht, aber sie wollte dem anderen Mädchen Mut zu sprechen. Vielleicht konnten sie beide es gut vertragen solche Worte zu hören. Trotzdem wollte Aqua versuchen dem Mädchen zu helfen, sie war zwar kein Beta Spieler, aber sie war eben auf etwas Interessantes in dem Ratgeber gestoßen. Schnell schlug sie diesen wieder auf und blätterte nach einer bestimmten Seite, „Laut dem Ratgeber hier, heißt es, das man auch mit einem kleinen Level zum Start in ein entfernteres Gebiet gehen kann. Man schafft die Gegner dort auch und man kann dem überfarmten Startgebiet aus dem Weg gehen. Am besten ist es außerdem geeignet, wenn man dafür in einer kleineren Gruppe ist.“ die Blauhaarige sah auf. Für sie klang es ganz plausibel, doch Zweifel beschlichen sie. „Entschuldigung, da lese ich dir einfach irgendwelche Spieltipps vor und weiß noch nicht einmal ob du überhaupt die Stadt verlassen willst.“ Innerhalb der Stadt war man sicher, soweit hatte es Aqua schon herausgefunden. Außerhalb warteten Gegner die einem – die nun kostbaren Lebenspunkte auf null bringen konnten. Es stellte sich gerade eine gute Frage, wollte sie eigentlich in diesem Spiel stärker werden und es durchspielen um wieder nachhause zu kommen oder wollte sie sich verkriechen weil sie dem ganzen nicht gewachsen war?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Level : 1
Exp : 7
Klasse : Kriegstreiberin I: Vorreiterin
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Sep 12, 2017 5:07 pm

Blackthorne & Aqua

Es war wirklich irritierend für Mariko über den Köpfen der Leute einen grünen Kristall zu sehen. Aber vermutlich waren dies eben einfach gewisse Eigenheiten, die es bei Videospielen so gab. Aber damit würde sie sich schon recht schnell anfreunden müssen, denn immerhin wird sie ja wohl die nächste Zeit in diesem Deathgame verbringen müssen. Aber soweit sie verstanden hatte, zeigten diese grünen Kristalle einem an, dass man eine reale Person vor sich hatte und keinen NPC. Zudem fühlten sich ihre Bewegungen relativ normal an. Hier würde es also erstmal keine Schwierigkeiten geben. Dennoch war sich Mariko über ihre Unerfahrenheit in solchen Dingen durchaus bewusst.
So suchte sich die junge Frau einen Spieler, der so aussah, als würde die ganze Geschichte ihn nicht allzusehr aus der Bahn werfen. Eine blauhaarige Frau wirkte ziemlich ruhig und konzentriert, also beschloss Mariko, dieser zu folgen. Während sie der Frau hinterher lief, war diese sosehr auf dieses Buch konzentriert, dass sich Blackthorne ernsthaft Sorgen machte, ob sie auch wusste, wo sie langging. Nicht, dass sie gegen eine Straßenlampe oder sonst ein Hindernis lief. Immerhin hatte Mariko schon mitbekommen, dass man auch in der virtuellen Realität Schmerzen simulieren konnte. Keine sonderlich schöne Erfahrung, aber diese würden sie im Laufe des Spiels wohl noch öfters machen.

Als sie die Aufmerksamkeit Aquas erhalten hatte, verneigte sich Mariko leicht und hätte in ihrer höflichen Vorstellung beinahe ihren richtigen Namen verwendet. Dieses kleine Missgeschick schien die blauhaarige Spielerin aber entweder nicht bemerkt zu haben, oder sie war schlichtweg diskret genug, um da nicht nachzuhaken. Letzendlich gab diese dann zu, selbst noch eher unerfahren in Videospielen zu sein, aber ihr Bestes geben wollte. Nach einer kleinen Pause riet sie Blackthorne das Selbige zu tun. Der Tonlage nach wollte sie der schwarzhaarigen Frau wohl Mut zusprechen. Ein mildes Lächeln war die erste Reaktion. "Um dieser virtuellen Welt zu entkommen wird das wohl bitter nötig sein.", antwortete Mariko darauf düster.
Doch dann schlug Aqua den Ratgeber wieder auf und schien eine spezielle Stelle in dem Buch zu suchen. Sie erklärte, dass man auch als Starter zu weiter entfernten Orten reisen könnte, um das überfarmte Startgebiet zu umgehen. Den Sinn dahinter verstand Mariko nicht, weshalb sie leicht den Kopf schief legte. Nachdem sie geendet hatte, verstrich eine kurze Zeit, ehe sie sich plötzlich entschuldigte. Überrascht zog Mariko eine Augenbraue hoch. "Soweit ich das verstanden habe, müssen wir uns durch einhundert Ebenen kämpfen, also werde ich genau das tun. In dieser Stadt vergeude ich also nur meine Zeit, wenn ich mich nicht gerade regenerieren muss.", erklärte die junge Frau nüchtern und blickte Aqua beinahe schon herausfordernd an. "Ich würde ja meinen, dass wir unsere Kampfkünste erstmal außerhalb der Stadt testen sollten, immerhin sind wir alle quasi Anfänger in einem Spiel und da es uns das Leben kosten könnte, möchte ich mich nur ungern blindlings in den Tod stürzen." Mariko blieb ziemlich nüchtern und ihr Gesichtsausdruck verriet, dass sie es genauso meinte, wie sie es sagte. Blieb nur abzuwarten, ob Aqua die Dinge ähnlich sah, oder weitere nützliche Informationen aus dem Ratgeber ziehen konnte. Interessieren würde es sie jedenfalls, weshalb sie ihren Blick auf das Buch richtete.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 13
Level : 1
Exp : 6
Klasse : Schwertkämpferin II: Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Sep 12, 2017 9:08 pm

Das Beste. Hoffentlich reichte das Beste auch aus. Noch nie zu vor war die Vorstellung an einem Game Over Bildschirm so befremdlich gewesen. Starb man wirklich wenn in diesem Spiel die Lebenspunkte auf null sanken? Aquas Verstand sperrte sich noch immer aufgrund dieser Vorstellung. Die bittere Wahrheit sah aber so aus, dass sie einen eben solchen Lebensbalken sehen konnte, über dem ihr Avatarname stand. „Du willst dich also auf dieses Deadgame einlassen.“, fasste Aqua laut zusammen. Sie selbst hatte noch keine solch klare Antwort darüber was sie machen sollte. Noch bewegte sie sich in der Sicherheit des Startpunktes – auch wenn sie zuvor einige Stunden direkt vor der Stadt unterwegs gewesen war und ein paar wenige Wildschweine besiegt hatte – doch sie grübelte noch über ihre nächsten Schritte nach. Was willst du?, fragte sie sich selbst streng in ihren Gedanken und da kam ihr die neue Bekanntschaft sehr zu Hilfe. Die Mechanik des Spiels, und insbesondere das Kampfsystem zu testen klang nach einer hervorragenden Idee.

Aqua erwiderte den Blick von dieser Blackthorne und nickte zustimmend, „Das ist eine gute Idee.“, meinte sie und erklärte sich mit dem Vorschlag einverstanden. Sie deutete auf den Verlauf der Straße, der sie hinaus in die Ebene vor der Stadt führen sollte. Falls sich die beiden jungen Mädchen auf dem Weg nicht noch verliefen. „Ich bin schon seit vielen Jahren ein Mitglied eines Dojos.“, erzählte Aqua während des Spaziergangs, „Und ich bin mir ziemlich sicher das mir das in der jetzigen Lage sehr helfen wird. Immerhin geht es in diesem Spiel viel um Schwerter.“ Ihr Blick fiel auf das Starterschwert das an ihrer Hüfte mit einem Waffengurt befestigt war. Ein Komisches Gefühl mit einer so großen Waffe herum zu laufen. Vorhin war Aqua auch der konzentrierte Blick von Blackthorne aufgefallen, den diese dem Ratgeber zugeworfen hatte. Wie man ein Item weiter gab wusste sie nicht, aber sie stellte fest das der Versuch es weiter zu reichen nicht den gewünschten Effekt hatte. Aqua wollte es ihr wie in der Realität gewohnt einfach reichen, aber als ihre Finger sich von dem Gegenstand lösten, löste sich dieses einfach in Luft auf. Verrückt! „Wenn du auch so einen Ratgeber möchtest, ich glaube jeder Händler hier verteilt diese. Es hat auch nichts gekostet.“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Level : 1
Exp : 7
Klasse : Kriegstreiberin I: Vorreiterin
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Di Sep 12, 2017 11:39 pm

Anders als Aqua machte sich Blackthorne kaum Gedanken darüber, wie ihr möglicher Tod wohl aussehen würde. Immerhin hieß es ja, dass kurz vor dem Tode das Leben an einem vorbei zog. Also warum drüber nachdenken, wenn man es auch einfach auf sich zukommen lassen konnte? Eine wohl eher radikale und wenig optimistische Haltung, aber so wurde es der jungen Frau quasi in die Wiege gelegt. Sie wollte ihren eigenen Tod nicht direkt provozieren, sich aber diesem stellen. So wurde sie erzogen, auch wenn manche Werte der damaligen Zeit heute natürlich nur im übertragenen Sinne noch Verwendung fanden. So konnte sie auch bei der durchaus schockierenden Meldung des sogenannten Kardinal Systems die Nerven behalten. Sie hatte nicht direkt Angst vor dem Tod, hatte sie immerhin schon so ihre Erfahrungen damit gemacht.
Als Aqua nun fragte, ob sie sich auf das Deadgame einlassen wollte, erntete die blauhaarige Frau ein schiefes Lächeln. "Soweit ich das verstanden habe, bleibt uns sowieso keine andere Wahl." Nun streng genommen konnten die Leute ja auch quasi in dieser Welt leben, bis ihr Körper von allein dahinschied, aber das kam für Blackthorne aus Prinzip nicht in Frage.

Letzendlich stimmte Aqua dem Vorschlag der schwarzhaarigen Kriegerin zu und nachte eine Handbewegung, die auf eine der Straßen deutete, die wohl aus der Stadt hinaus führen dürfte. Blackthorne kam die Stadt der Anfänge recht groß vor. Lag wohl daran, dass dieser Kayaba Akihiko es in Betracht gezogen hatte, dass sich nicht alle auf seine Gottspielereien einlassen würden.
Die nächsten Worte Aquas sorgten dafür, dass dieser ein wenig mehr Respekt entgegengebracht wurde. "Ich bin mit Kampfsport auch groß geworden, leider in den letzten beiden Jahren wohl etwas eingerostet. Und ich bezweifle, dass das hier mit dem Muskelgedächtnis wirklich funktioniert.", erklärte Blackthorne und betrachtete kurz ihre Beine. Die Bekanntschaft mit Schwerkraft und Schmerz hatte sie ja immerhin schon gemacht. Es war immer noch ein wenig befremdlich, dass sie hier einfach so laufen konnte. Aber da dies nur eine virtuelle Welt war, würden hier wohl einige Dinge anders laufen. Anders als ihre Beine, war die Waffe an ihrer Seite merkwürdigerweise kein Fremdkörper. Irgendwie fühlte sie sich wohl damit. Lag womöglich daran, dass sie sich hier nicht vollkommen hilflos vorkam.
Im Augenwinkel fiel ihr nun auf, dass Aqua ihr anscheinend diesen ominösen Ratgeber überreichen wollte. Rein aus Gewohnheit dachten die beiden, dass sowas hier wie im realen Leben ablief. Man gab es einfach in die Hand des anderen. Illustrerweise verschwand das Objekt aber spurlos. Dies sorgte zumindest bei Mariko für Verwirrung. "Tut mir leid, aber ich frage mich gerade eher, wo nun dein Ratgeber hin ist.", erklärte Blackthorne und man konnte ihr wohl die Verwirrung ansehen. Durch die Überraschung vergaß sie sogar das Gehen und blieb wie angewurzelt stehen. Dann fiel es ihr wie Schuppen von den Augen. Sie hatten keinen einzigen Spieler gesehen, der so etwas wie einen Rucksack trug. Vermutlich wurde es hier ein wenig einfacher gehalten, dass man sich nicht wie ein Packesel fühlen musste oder so.
Mit ausholenden Handbewegungen versuchte Mariko nun das Menü zu öffnen, hatte dabei aber völlig außer Acht gelassen, dass man dafür die Hand vertikal statt horizontal bewegen musste. Als es nicht zu funktionieren schien, wurden ihre Bewegungen hektischer, ehe sie etwas unverständliches brummte. "Wieso geht das Menü denn nicht auf?!", fragte sie frustriert und wedelte noch heftiger.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 13
Level : 1
Exp : 6
Klasse : Schwertkämpferin II: Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mi Sep 13, 2017 12:17 am

„Ja, sieht ganz danach aus…“, antwortete Aqua darauf, dass sie alle keine Wahl hatten. Oder zumindest eine begrenzte Wahl. Man konnte versuchen die Ebenen siegreich durchzuspielen und man konnte nichts tun. Und während sie so darüber nachdachte fasste die Blauhaarige einen Entschluss, „Ich glaube, ich will auch nicht untätig herum sitzen und darauf warten das uns jemand befreit.“ Obwohl sie diese Worte sagte, vollständig glaubte sie es noch nicht in einem Spiel zu stecken aus dem sie nicht wieder heraus kam. Vielleicht, nach ein paar Tagen, würde es eventuell gehen? Wie ein Fehler der behoben wurde.
Mit Blackthorne ein Gespräch zu führen half jedoch sehr gut dabei, die Nerven zu beruhigen. So konnte sie sich auf etwas anderes Konzentrieren, anfangen ihre Gedanken auszutauschen und war mit der Situation nicht allein. „Wir werden es herausfinden.“, meinte Aqua und sah überzeugt zu der Schwarzhaarigen, „Bestimmt wird alles anders sein als wie wir es kennen. Aber ich denke, irgendwie wird unser Wissen uns schon weiter helfen.“

Die Sache mit dem Ratgeber schien nicht nur sie zu verwundern, sondern auch ihrer neuen Bekanntschaft. Man sah es immerhin nicht alle Tage wie sich Gegenstände einfach auflösten. Naja. Außer in Videospielen natürlich. „Da bist du nicht allein, ich frage mich das gleiche.“ War er nun kaputt? Für immer weg? Musste sie sich einen neuen Holen? Als dann Blackthorne stehen blieb und anscheinend das Menü öffnen wollte, blieb auch Aqua stehen und sah ihr dabei eine Weile zu. Ihr kam die Idee erneut im Menü nach dem Ratgeber zu suchen, aber die Dunkelhaarige machte einen Fehler bei ihren Versuch ins Menü zu kommen, was Aqua von ihrem Vorhaben ablenkte. „Du machst es nicht ganz richtig. Schau her.“, versuchte Aqua sie abzulenken und führte es ihr vor wie man richtig das Menü aufrief. „Von oben nach unten.“, sagte sie und so wie sie ihre Finger durch die Luft führte, erschien das Menü. Ein wenig schneller als das letzte Mal fand sie in ihrem Item Beutel den Ratgeber. „Er ist noch da.“, erzählte sie weiter und konnte es nicht verhindern das ihre Stimmung und ihr Gesicht die Freude darüber widerspiegelte. Ein kleines Erfolgserlebnis. Aqua tippte erneut auf den Namen des Ratgebers und wie vorhin erschien dieser vor ihr und fiel ihr in die Hand. Dabei fiel ihr ein weiterer Button auf der vermuten ließ mit diesem ein Item an einem anderen Spieler weiter zu geben. Um es auszuprobieren was passieren würde, betätigte Aqua den Button und bekam eine Anzeige in dem sie den Spielernamen eingeben sollte, an den das Item gehen sollte. „Möchtest du den Ratgeber haben? Ich gebe ihn dir, ich kann mir später einen neuen holen.“, bot sie an und wandte sich an die andere – das Interface bewegte sich mit ihr mit. Wieder etwas das Aqua mit stillen erstaunen registrierte.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Level : 1
Exp : 7
Klasse : Kriegstreiberin I: Vorreiterin
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mi Sep 13, 2017 3:07 pm

Blackthorne hatte sich wohl ein wenig in Aqua geirrt. Aber so schlimm war das nun auch wieder nicht. In ein Paar Tagen würde wohl jeder verstanden haben, dass ihr Leben auf dem Spiel stand und dieser ganze Mist nicht nur ein dummer Scherz war. Aber zumindest gab die blauhaarige Frau sich anscheinend alle Mühe, nicht die Nerven zu verlieren. "Jeder sollte seinen Beitrag leisten. Immerhin sitzen wir alle im selben Boot.", antwortete Blackthorne auf die Worte Aquas, die nicht tatenlos zusehen wollte. Dass sie der anderen durch ihre Worte half, war der Schwarzhaarigen nicht bewusst. Es war auch nicht ihre Aufgabe, andere auf den richtigen Weg zu bringen. Das würde Aqua sicherlich auch alleine schaffen.
Als das Gespräch nun auf ihre Kenntnisse im Schwertkampf gelenkt wurde, war sich Blackthorne nicht sicher, inwieweit sich das Kämpfen hier von der realen Welt unterschied. Also konnten sie ihre Fähigkeiten wohl nur als gutes Vorwissen nutzen. Aber bisher wirkte es immerhin so, als würde sie sich wirklich vollkommen selbst steuern können. Dann geriet sie kurz ins Grübeln. "Ob es in diesem Spiel auch Dojos gibt für jene, die sich im Kampf schwer tun?", fragte sie dann eher an sich selbst gerichtet. War immerhin ein interessanter Gedanke, schließlich wurde Sword Art Online nicht nur von Leuten gespielt, die etwas mit Kampfsport am Hut hatten.

Der Ratgeber verschwand und sorgte für beiderseitige Verwirrung. Immerhin verschwanden in der Realität nicht einfach Gegenstände, wenn man sie aus der Hand geben wollte. Außenstehende erkannten an dieser Reaktion wohl, dass die beiden bisher nicht sehr viel Videospielen zu tun hatten. Blackthorne war einfach nur verwirrt und fragte sich, wo das Teil abgeblieben war. Auch Aqua war zunächst ratlos. Dann kam Blackthorne auf die Idee, sich das Menü mal genauer anzusehen. Dummerweise hatte sie nicht mehr im Kopf, wie sich dieses öffnen lies. So wirkte sie dann doch etwas frustriert, als das Spiel nicht so funktionierte, wie sie es erwartet hatte.
Aqua war dann aber so freundlich und wies sie auf ihren Fehler hin. Und prompt funktionierte die Sache natürlich. "Ach so. Danke.", antwortete die Schwarzhaarige daraufhin und öffnete endlich erfolgreich das Menü. Nun kam sie sich aber furchtbar albern vor, mit der Hand vor ihrem Gesicht rumzu wedeln, um durch die Menüführung zu gelangen. Nebenbei hörte sie, dass der Ratgeber wohl zurück ins Inventar von Aqua "verschwunden" war. Interessant war das ganze System schon und Blackthorne verlor sich ein wenig im Menü, ehe sie erneut die Stimme ihrer Begleiterin vernahm, die ihr den Ratgeber nun anbieten wollte. Diesmal aber richtig, wie es schien. Zur Antwort schüttelte Blackthorne erst mal den Kopf. "Behalt du ihn lieber mal, ich hab mich noch nicht so wirklich in dieses merkwürdige Menü eingefunden und Angst, dass ich den Ratgeber versehentlich wegwerfe, wenn ich ihn eigentlich aus dem Inventar holen will.", erklärte sie und lächelte wieder schief. Immerhin wirkte Aqua bisher etwas geschickter als die schwarzhaarige Frau, was dieses Spiel anging.

Dann fiel Blackthorne etwas anderes auf. Aqua trug ein Schwert, dass eher für den einhändigen Gebrauch gedacht war, wie es aussah. Mit fragendem Blick deutete sie nun auf diese Waffe. "Verzeih, aber hat das Dojo westliche Kampfkünste gelehrt, oder warum trägst du ein einhändig zu führendes Schwert?", fragte sie nun ehrlich interessiert und legte den Kopf schief. Sie selbst trug ja unschwer sichtbar ein Schwert, dass von den Ausmaßen eher als Zweihänder galt. Und als eine Frau, die Schwertkampf als eine Kunst ansah, war natürlich an solcherlei Dingen durchaus interessiert. Sie hoffte nur, dass der jungen Frau diese Frage nicht zu persönlich war. Aber immerhin waren solche Fragen auch für die spätere Zusammenarbeit wichtig, dachte zumindest Blackthorne, die lieber mit relativ guter Vorbereitung losziehen wollte und sich eher selten blindlings in Kämpfe verwickeln lassen wollte, ohne zu wissen, was der Partner für Fähigkeiten aufwies.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 13
Level : 1
Exp : 6
Klasse : Schwertkämpferin II: Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Do Sep 14, 2017 12:18 am

Wenn Aqua so an den Ratgeber in Buchformat dachte, konnte sie es sich vorstellen, dass es irgendwo auch Hilfsoptionen gab um mit der Steuerung besser klar zu kommen. „Bestimmt gibt es so etwas. Man müsste sich Mal umsehen und danach suchen.“ Vielleicht gab einer einen entscheidenden Tipp? Immerhin war es die Stadt der Anfänge. Und Geheimnisse fand man heraus wenn man nach ihnen suchte. „Aber ich bin weiter für das Vorhaben in den Ebenen das Spiel auszutesten. Vor der…“, Aqua stockte und brauchte etwas Überwindung das Wort mit den verknüpften Erinnerungen zu sagen, „Eröffnungsszene, habe ich das bereits ein wenig getan. Aber so ganz bin ich mit der Steuerung auch noch nicht zu Recht gekommen.“ Etwas Übung war bestimmt gut und lenkte vom wesentlichen ab.

Mit der kleinen Hilfestellung die Aqua Blackthorne gab, schaffte auch sie es das Menü aufzurufen. Es war beruhigend jemanden zu sehen, der genauso lange konzentriert auf die vielen Möglichkeiten und Optionen des Menüs schaute wie sie und hinter her kaum schlauer war als vorher. Aber sie wollte den Ratgeber nicht haben, also zog Aqua die Finger von dem entsprechenden Knopf zurück. „In Ordnung.“, sagte sie und schloss das Menü. Wenn sie mit dem anderen Mädchen ein paar Gegner bekämpfen wollte, war es besser dann kein Buch vor der Nase zu haben und außerdem war es sehr unhöflich bei einem Gespräch zu lesen.

Schließlich fiel das Gespräch auf die Wahl ihrer Waffen und Aqua schaute ganz automatisch auf ihre, als Thorne darauf zeigte. „Westlich? Nein. Als ich meinen Avatar erstellt habe dachte ich, es wäre eine nette Abwechslung einmal eine andere Waffe auszuprobieren.“, nachdem sie die Frage beantwortet hatte, sah Aqua auf die Waffe für die sich Blackthorne entschieden hatte, „Von dir ist es aber auch mutig es mit einer so großen Waffe zu versuchen. Mir würde sie zu sehr die Bewegungen einschränken.“, erklärte sie ehrlich und erinnerte sich gleichzeitig daran was sie beiden eigentlich vorhabt hatten, bevor der Ratgeber sie davon abgelenkt hatte. „Wollen wir weiter gehen?“, fragte Aqua, die gemerkt hatte das sie schon seit einer Weile auf derselben Stelle standen.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 10
Level : 1
Exp : 7
Klasse : Kriegstreiberin I: Vorreiterin
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Do Sep 14, 2017 11:46 pm

Trainingsräume für Spieler, die an einem sicheren Ort trainieren wollten, wären sicherlich in einem solchen Deathgame nützlich gewesen, aber Aqua wusste nicht, ob es solche gab. Und danach zu suchen, war für die beiden nun wirklich nicht nötig, weshalb Blackthorne den Kopf schüttelte. "Meine Eltern würden sich schämen, wenn ich einen solchen Ort aufsuchen würde. Ich habe von klein auf mit einem Holzschwert gelernt, also erwarten sie von mir, dass ich das immer noch kann.", erklärte sie entschieden. Auch wenn sie natürlich selbst noch ein wenig mit der Steuerung haderte, obwohl sie zumindest flüssige Bewegungen hinbekam. Vielleicht waren Übungen, bei denen sie ihr Leben verlieren konnten, nicht gerade die intelligenteste Idee, aber Blackthorne war sich sicher, dass die Gegner vor der Stadt noch mehr oder weniger harmlos waren.

Mit ein wenig Hilfe konnte sogar die wenig spiel-affine Mariko das Interface des Spiels öffnen. Natürlich wurde sich anschließend höflich bei der blauhaarigen Frau bedankt. Leider wurde Blackthorne zunächst nicht wirklich schlau aus der Menüführung und schlug die Übergabe des Ratgebers lieber aus. Notfalls kämen die beiden sicherlich auch ohne das Teil aus, aber da wusste es Blackthorne doch lieber im Inventar der anderen. Kurzerhand schloss die schwarzhaarige das Menü wieder, schließlich war jetzt nicht die Zeit, um das Interface zu studieren. Damit konnte sie sich später noch befassen. Zumindest hatte sie das vor, wenn sie es gegen Abend nicht vergessen würde.

Als Blackthorne nach der Waffe von Aqua fragte, verneinte diese. Sie wollte bloß eine andere Waffe ausprobieren. Darauf nickte die schwarzhaarige Yudansha. Klang immerhin plausibel genug. Als der Blick Aquas nun auf die Waffe von Blackthorne glitt, tastete diese instinktiv nach dem Griff des japanischen Großschwerts. Ursprünglich wollte sie die Waffe wie gewohnt an der Seite tragen, aber da sonst die Saya immer am Boden schleifen würde, trug sie das schlichte Schwert lieber weiter auf dem Rücken. War schwar ungewohnt, aber mit der Zeit würde sie es sicherlich lernen. "Man muss nur eher auf seine Bewegungen achten und vorrausschauender Kämpfen. Aber dafür kann man mit so einer großen Waffe auch mehrere Gegner in Schach halten.", erklärte Blackthorne ihre Wahl. Dass sie mit dem höheren Gewicht hoffte, dass es womöglich bei ihrer Reha half, verschwieg sie mal lieber. Immerhin musste sie nicht unbedingt verraten, dass sie im Rollstuhl saß.

Aqua riss sie dann aber schnell wieder aus ihren eher düstren Gedanken und fragte, ob sie ihren Weg fortsetzen wollten. Ein Nicken war die Antwort, ehe sich Blackthorne wieder in Bewegung setzte und plötzlich über ihre eigenen Beine stolperte. Mit den Händen konnte sie eine erneute unsanfte Landung jedoch vermeiden und schnaubte erbost. "Verflucht nochmal! Bis jetzt hat das Laufen doch gut geklappt!", brummte Mariko, die erst nach dem Satz merkte, dass sie die Worte laut aussprach. Schnell rappelte sich die junge Frau wieder auf und blicke zu Aqua, eine leichte Röte im Gesicht. "Gehen wir.", sagte sie dann mit ein wenig mehr Nachdruck, als sie ursprünglich vorhatte. Wenn die blauhaarige Frau jedoch genau darauf achtete, würde sie erkennen, dass sich Blackthorne nun mehr auf ihre Bewegungen konzentrierte, um nicht erneut zu stolpern.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 13
Level : 1
Exp : 6
Klasse : Schwertkämpferin II: Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Fr Sep 15, 2017 10:49 am

Aqua nickte nur, als ihr Thorne erzählte, dass sie mit einem Holzschwert umgehen konnte und was ihre Eltern darüber dachten. Wie gut und nützlich sich diese Einstellung der Erziehenden für die momentane Situation deren Tochter war konnte Aqua nicht einschätzen noch beurteilen. Aber sie wollte höflich sein und wenigstens etwas Reaktion zeigen dass sie zugehört hatte. Ihr ging es nur durch den Kopf dass ihre Mutter nicht so streng gewesen war. Das Dojo besuchte sie als Freizeitbeschäftigung und ihre Mutter hatte gewusst wo sie war und dass sie sich nicht herum trieb während sie arbeiten war. Und wieder kam Aqua der Gedanke was ihre Mutter in diesem Moment wohl gerade machte. Aber sie wollte nicht wieder zu sehr ins Grübeln fallen, oder anfangen sich Sorgen um ihre Mutter zu machen. Daher sah sie dabei zu wie ihre Kameradin ihr Menü schloss und beide wohl wieder bereit waren, ihr eigentliches vorhaben wieder aufzugreifen. Mittlerweile war die Vorstellung davon einer Beschäftigung nachzugehen viel ansprechender als alles andere. Oder Aqua wollte nur vor ihren eigenen Gedanken davon laufen.

Während sie weiter gehen wollte, führten sie das Gespräch über ihre Waffen fort und die Blauhaarige hörte aufmerksam zu. Sie hatte noch nie ein so großes schwert in den Händen gehabt und glaubte auch nicht daran dass sie damit umgehen könnte. Ihr war eine schnelle, bewegliche Waffe lieber, “Ich bevorzuge etwas handlicheres. Im Dojo habe ich die Jungs die stärker als ich waren immer mit Schnelligkeit und Geschickt besiegt. Mir behagt die Vorstellung nicht mich mit einem so großen Schwert abzumühen. Aber ich zweifle auf keinen Fall deren Durschhlagskraft an.”, fügte sie noch mit einem lächeln hinzu. Sie wollte die Wahl der Waffe der Anderen nicht mies reden. Wohl fixierte sie sich zu sehr auf Vor- und Nachteile.

Völlig überrschend stolperte Blackthorne dann und Aqua sah erschrocken zu ihr hinunter. Aber die suchte die Gründe in völlig falschen Dingen als es wohl der Wahrheit entsprach. Sie wollte ihr auf helfen, aber die Dunkelhaarige war relativ zügig wieder auf den Beinen. “Ich finde es auch das sich alles verdammt komisch anfüllt.”, versuchte es Aqua aufmunternd, da sie die leichte Schamesröte bemerkt hatte, “Auch wenn man sich bewegt wie man es gewohnt ist, fühlt sich doch alles ganz anders an. Angefangen damit das man seine Lebensleiste dort oben in der Ecke sieht.”, sagte sie und zeigte auf eine Stelle in der Luft, in der eigentlich nichts zu sehen war, aber Aqua dort ihr Leben sehen konnte und Thorne konnte es bestimmt auch. “Oder das jeder einen grünen Kurser über den Kopf trägt…”

tbc: Ebene 1 - Westliche Ebene (+ Blackthorne)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 3
Level : 1
Exp : 1
Klasse : Schurke II: Schatten
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mo Sep 18, 2017 6:11 pm

First Post - Ryukou & Hadrianus

Tanakas Tag begann, wie es auch schon die letzten Tage und Wochen der Fall gewesen war, um elf Uhr dreißig mit einem mehr erzwungenen als freiwilligen Quälen aus dem Bett, halbherzigem Zähneputzen und schließlich zwei obligatorischen Tassen Kaffees, damit er am Frühstückstisch nicht einschlief und die flache Hand seines Vaters in seinem Nacken spüren musste. Wäre es nicht noch um seine obligatorische medizinische Ausbildung, wäre der frisch absolvierte Akademiker vermutlich schon längst an das andere Ende der Stadt gezogen, damit er sich zumindest am Morgen - in diesem Fall wohl eher Mittag - nicht mit anderen Menschen herumschlagen musste. Seitdem er nicht mehr um sechs Uhr aufstehen musste um zur Universität zu eilen, hat Tanaka eine waschechte Transformation zum Morgenmuffel gemacht, was aber auch wohl daran lag, dass er die letzten Wochen zusammen mit Yanis bis in die frühen Stunden World of Warcraft gespielt hatte. Auch wenn sie mittlerweile aus ihrer alten Gilde geschmissen worden waren, so machte es immer noch Spaß mit ihren Twinks durch die altbekannte Welt zu reisen und auf PvP-Servern für Unruhe zu stiften. Der Grund, weshalb er aber heute so früh aufgestanden war, war der offizielle Launch von Sword Art Online.

An sich war es überhaupt ein Wunder, dass er überhaupt in den Besitz einer der 10.000 Kopien gekommen war. Und noch ein größeres Wunder war, dass sein alter WoW-Kumpane ebenfalls eine besaß. Auch wenn sie sich die beiden Kopien auf nicht ganz so sittenhaftem Wege ergattert hatten - Tanakas Onkel hatte sie gegen jegliche Firmenpolitik für sie zurückgelegt und in Mikrowellenkartons verpackt zu ihnen geschickt. Tatsächlich taten die armen Kerle, die vor den Läden gewartet und gecamped hatten um an eine der heiß begehrten Kopien zu kommen ein wenig leid, aber das war eben schlicht der Vorteil, wenn jemand aus der Familie ein Mediengeschäft leitete: Man musste eben nicht drei Tage seines Lebens verschwenden um an die neueste Ware zu kommen, die es im Land gab. Ein süffisantes Schmunzeln folgte auf seine Gedankengänge, dann stand Tanaka auch schon vom Frühstückstisch auf, schluckte den letzten Tropfen des schwarzen Goldes herunter und legte seine Tasse anschließend beiläufig in die Spüle. "Erwartet mich nicht vor dem Abendessen, Yanis und ich wollen das neue Spiel für das NerveGear ausprobieren" brummte er noch monoton zu seiner Mutter, ehe er auch schon auf der Treppe stand um zu seinem Zimmer zu gelangen. Seine Mutter rief ihm nur noch ein paar Worte hinterher, er solle doch bitte an seine Verabredung um 19 Uhr denken, da schloss er auch schon die Tür hinter sich und setzte sich auf sein Bett. Das NerveGear, welches er am gestrigen Abend schon zeitgleich mit Yanis konfiguriert hatte, lag etwas deplatziert auf seinem Nachttisch und signalisierte ihm mit einem Blinken, dass der vorsorgliche Ladevorgang bereits abgeschlossen war und es nun betriebsbereit sein würde.

"Hoffentlich kommt dieser Pseudo-Grieche nicht zu spät, ich hab keine Lust mich mit 40-jährigen Pedos zu unterhalten die sich als 12-jährige Mädchen ausgeben" kam es murmelnd von dem jungen Mediziner, während er sein Handy in der Hand hielt und zum Chat navigierte, in dem er und Yanis sich immer austauschten. Der Chat zeigte weiterhin noch Yanis' "Alles klar, bis morgen dann, fgt" an, welches ironischerweise heute um drei Uhr morgens geschrieben wurde. Tanaka überlegte einen Moment ob er den Chat pushen sollte, entschied sich aber kurze Zeit später dagegen. Da wäre ein Anruf vermutlich effektiver. Mit einigen gekonnten Fingerbewegungen navigierte er zu seinen Kontakten, wählte den seines halbgriechichen Freundes und drückte auf Anrufen. Ein paar Freizeichen ertönten, dann hörte er auch schon wie jemand abnahm. Bevor Yanis irgendetwas sagen konnte, fing Tanaka allerdings schon an zu sprechen. "Beeil dich, fgt! Ich will noch vor der Rente anfangen zu spielen" Sie wechselten einige Worte, bestätigten sich kurz ihre gewählten Nutzernamen - die wie immer Hadrianus und Ryukou lauteten - und legten so prompt wieder auf wie sie miteinander gesprochen hatten. Anschließend legte Tanaka sich das NerveGear auf den Kopf, schloss es an das LAN-Netzwerk an und bemühte sich um eine bequeme Position in seinem Bett, auch wenn ihm bewusst war, dass das vollkommen unnötig war. Er hatte zwar keine Ahnung was ihn jetzt in diesem Schmuckstück neuer Technologie erwarten würde, doch irgendetwas in ihm sagte ihm, dass er seinen Termin heute Abend wohl verpassen würde.

"Link start!"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 2
Level : 1
Exp : 1
Klasse : Der Schwertkämpfer: Spezialisierung II - Einhändig
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Mi Sep 20, 2017 2:06 am

Ryukou&Hadrianus

Yanis startetet den Tag wie zu oft viel zu spät, wenn es nach seinem Vater ging. Denn im Gegensatz zu diesem stand der junge Mann nicht für ihn zu unchristlichen Zeiten, also nicht vor 13 Uhr auf. Langsam gähnend erhob er sich, seine Eltern waren arbeiten, so hatte der eigentlich schwarzhaarige Mann das Haus für sich. Nur in Boxershorts mit strubbeliger Haarmähne begab er sich laut gähnend Richtung Küche. Dort nahm er sich erst einmal etwas Sushi vom Vortag aus dem Kühlschrank. Ein ungewöhnliches Frühstück, doch für ihn war es keine Seltenheit das er das Abendessen vom Vortag zum Frühstück aß. Nachdem er fertig gegessen hatte, stellte er den leeren Teller in die Spüle und nicht wie von seinen Eltern gefordert in die Spülmaschine. Sie konnten schon froh sein wenn der Teller nicht tagelang in seinem Zimmer verschwinden würde. All zu viel war von ihm nicht zu erwarten, wenn es um die Mitarbeit im Haushalt ging. Nun wanderte er langsam und immer noch schläfrig ins Wohnzimmer, dort fiel ihm ein Paket mit seinem Namen auf. Nun war er hellwach, stimmt ja heute war der Launch von Sword Art Online. Und seit dem er und Tanaka aus ihrer früheren World of Warcraft Gilde geschmissen wurden, hatten sie auf diesen Tag gewartet. Schnell nahm er das Paket und eilte in sein Zimmer.

Durch Tanaka beziehungsweise um genauer zu sein durch dessen Onkel waren die beiden an eine der heiß begehrten Kopien ran gekommen. Nun wurde es an der Zeit die Welt von Sword Art Online mit ihrem meisterhaften Können und ihrem unvergleichlichen Humor unsicher zu machen. In seinem Zimmer angekommen wartete schon das NerveGear, dass er gestern mit seinem Kumpanen konfiguriert hatte, geladen hatte er es über Nacht ebenfalls. Nun würden sie bestimmt viele Stunden gemeinsam zocken. Sehr zum Ärger seines Vaters, da Yanis wohl das Abendessen verpassen wird. Doch war dies nicht das erste und ganz bestimmt nicht das letzte mal.

Kaum war der junge Mann online als auch schon der Anruf seines Freundes folgte. "Ohne mich würdest du gar nicht alt genug werden um in Rente zu gehen, fgt", gab er nur locker von sich, als sie auch schon ihren Treffpunkt vereinbarten.
Da dies nun geklärt war, machte er es sich gemütlich, er stellte noch einige Energiegetränke einer bekannten Marke neben sich auf den Nachttisch, dann setzte er sich das NerveGear auf den Kopf. Nun tauchte er in die ihm noch völlig unbekannte Spielwelt ein, er war gespannt was ihn erwarten würde.

"Link start!"
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatar
Anzahl der Beiträge : 11
Level : 1
Exp : 2
Klasse : Schurke I: Assassine
BeitragThema: Re: Hauptplatz - Stadtmitte   Heute um 2:24 am

Firstpost


"Warte bitte einen Moment."
Ertappt versteinerte Eri im Flur und rührte sich keinen Milimeter, drehte nicht einmal den Kopf, als sie die nahenden Schritte ihrer Mutter hörte, deren strengen Blick sie trotzdem auf sich spüren konnte. Das Mädchen hielt sogar die Luft an und wusste bereits, was sie gleich zu hören bekäme.
"Vergiss nicht, dass du versprochen hast den Abend mit deinem Vater und mir zu verbringen, wenn wir dir dieses neue Spiel erlauben", sprach ihre Mutter genau das aus, was Eri bereits erwartet hat.
Leise seufzte sie und ließ den Kopf etwas hängen. Wie könnte sie dieses Versprechen vergessen? Ihr Vater hat ihr das NerveGear weg nehmen wollen, für das sie die letzten Monate Zeitungen ausgetragen hat, da konnte sie gar nicht anders, als bei dem Deal zustimmen, so wenig er ihr auch gefiel. Sie wusste sehr gut, wie der Abend ablaufen würde. Mit peinlich berührtem und unangenehmen Schweigen ihrerseits und anfänglich fürsorglichen Gesprächsthemen ihrer Mutter, bis diese die Geduld verlor und dazu übergehen würde, ihre verbliebene Tochter zu belehren, wie wichtig Kommunikation und Familie war.
"Ja", gab Eri dann kleinlaut zurück und warf nur einen kurzen Blick zu ihrer Mutter, die am Türrahmen zur Küche lehnte, um gleich darauf die Treppen zu ihrem Zimmer hochzuhuschen.
Hinter sich schloss sie die Tür und lehnte sich mit dem Rücken dagegen, schwerer seufzend. Schon jetzt bekam sie Bauchschmerzen bei dem Gedanken daran in drei Stunden bei ihren Eltern sitzen zu müssen. Dabei hat sie sich gerade auf diesen Tag heute so sehr gefreut und Freude war etwas, das die 16-Jährige schon lange nicht mehr wirklich empfunden hat. Heute durfte sie endlich das neue Spiel Sword Art Online ausprobieren und war schon in der Schule unheimlich hibbelig gewesen, dass sie sich nicht einmal auf den Unterricht konzentrieren konnte. Nach Schulschluss ist sie dann auf direktem Weg zum Spieleladen gewesen, um die Vorbestellung abzuholen. Und jetzt konnte sie es endlich spielen.
Zaghaft hoben sich ihre Mundwinkel, als sie sich von der Tür abstieß und begann das NerveGear mit den Kabeln an ihren Computer zu verbinden und sich anschließend mit dem Helm auf dem Kopf bequem aufs Bett zu legen. Durch das Visier sah sie die Uhrzeit und empfand, dass es viel zu spät für ihren Geschmack war. Ein aufgeregtes Kribbeln wuchs in ihrem Bauch heran, als sie daran dachte, wie diese neuartige Welt, von der in letzter Zeit so viel berichtet wurde, wohl sein mochte.
Mit einem letzten tiefen Durchatmen, vergeudete sie keine Zeit mehr und loggte sich ein.
"Link start!"

Der Charaktereditor war schnell erledigt, da sie bei jedem Spiel eine spezielle Präferenz beim Aussehen hatte. Ein wenig größer machte sie sich und verpasste sich schwarze, lange Haare und blaue Augen. Beim Usernamen hingegen brauchte Eri einen Moment, um zu überlegen. SAO sollte ein vollkommen neues und besonderes Erlebnis sein, deswegen sollte ihr Name ebenfalls etwas Besonderes für sie sein. Was Namen anging, war Eri nur leider immer etwas einfallslos und hatte meist einfach nur Abwandlungen ihres echten Namens genommen, die entsprechend langweilig klangen. Sie grübelte, bis ihr etwas einfiel, was sie kürzlich erst beim planlosen Surfen durchs Internet gelesen hat und das wie die Faust aufs Auge passte.
Endlich erschien Senka im Spiel und fand sich auf einem großen Platz wieder, auf dem sich mehrere Hundert andere Spieler tummelten. Die anfängliche Freude wurde dadurch gedämpft, dass ihre Brust sich bei der Menge an Spielern zusammenschnürte und ihr das Atmen erschwerte. Geduldig redete sie sich ein, dass das doch normal war, dass alle als Neulinge am gleichen Ort erschienen, trotzdem wollte sich ihr schneller Herzschlag erst beruhigen, als sie sich ein wenig von den anderen weg bewegt hat.
Erst, als noch genug Platz um sie herum frei war, nahm sie sich die Zeit sich umzusehen und auch ihren Körper zu bestaunen. Eris Gesicht erhellte sich, als sie problemlos jede Bewegung ihrer Finger spüren konnte, als wäre es ihr eigener Körper. Und doch fühlte er sich nicht so schwächlich an, wie in der Realität, sondern war kräftiger und ließ keinen Zweifel zu, dass sie damit einiges mehr machen konnte, als außerhalb des Spiels. Auch das Menü wurde eingehend studiert und der Dolch, der nach Wahl ihrer Klasse in ihrem Inventar lag, wurde ausgerüstet und begeistert gemustert. Ihr Gefühl sagte ihr, dass SAO wirklich etwas Besonderes für sie sein würde.

Gerade entschied sie sich die Stadt zu besichtigen und sich schon mal zu überlegen, welche Skills sie erlernen könnte, zu denen sie bereits in einem Handbuch, das als Werbemittel dienen sollte, nachgelesen hat. Sie hatte den Platz kaum verlassen, da erklang ein Glockenschlag und plötzlich erschien sie wieder auf dem Platz, dieses Mal jedoch mit sehr viel mehr Menschen als zuvor.
Ein wimmender Laut entkam ihrer Kehle, als sie sich kleiner machte und einen Ausweg aus der Masse suchte. Ein Mädchen stieß sie aus versehen hat, was sie zurückweichen ließ und schließlich dazu veranlasste, dass sie den Kopf einzog und sich stur an den anderen Spielern vorbei drängelte, um nicht mehr in der Mitte zu stehen.
Am Rande angekommen, war sie atemlos und sah sich verängstigt um, stockte aber, als sie ebenfalls Angst in den Gesichtern der anderen sah. Fragend folgte sie deren Blicken in den Himmel, als dieser sich plötzlich rot färbte und eine Gestalt sich auf die vermutlich verrückteste Art bildete.
Gemurmel ging durch die Reihen der Spieler, was Eri aber nicht weiter beachtete. Stattdessen wandte sie sich der riesigen Gestalt gänzlich zu und erwartete eine Ankündigung, die den Beginn des Spiels auf eindrucksvolle Weise zur Schau stellen sollte.
Überrascht hoben sich ihre feinen Augenbrauen, als er davon sprach, dass der Logout-Button fehlte und sich die Spieler nicht selbstständig ausloggen konnten. Es kam sogar noch schlimmer, denn wer von außerhalb geweckt werden sollte oder in diesem Spiel starb, würde auch im echten Leben sterben. Es waren sogar schon Leute gestorben. Eri kam nicht umhin sich vorzustellen, wie ihre Mutter wutentbrannt in ihr Zimmer stürmen würde, wenn sie nicht zum verabredeten Zeitpunkt im Wohnzimmer saß, und versuchte ihr das NerveGear abzunehmen. Würde sie dann wirklich sterben?
Viel Zeit darüber nachzudenken blieb ihr gar nicht, denn da sprach die Gestalt von einem Geschenk, weswegen Eri neugierig das Inventar öffnete und den Spiegel in die Hand nahm. Dadurch wurde sie in ein gleißendes Licht getaucht und erschien in kleinerer Gestalt wieder.
"Ha?!", machte sie überrumpelt und versuchte nach ihren langen Haaren zu greifen, doch stellte sie ernüchtert fest, dass sie ihre ursprüngliche Länge und Farbe wieder angenommen hatten. Auch ihr Körper wirkte wieder schmächtiger und kindlicher, ebenso wie sich alle um sie herum verändert haben.

Mit letzten Schlussworten, verschwand die Gestalt und hinterließ Panik unter den Spielern, die sich lauthals beschwerten und raus wollten.
Eri streckte einen Arm aus, um sich an einer Wand abzustützen und versuchte die vielen Stimmen um sie herum auszublenden, um nachdenken zu können. Sie ging alles nochmal durch, was sie gerade gehört hat. Es gab keine Möglichkeit mehr sich aus dem Spiel auszuloggen, dafür aber mehrere Wege im Spiel und in der Realität zu sterben. Sie würden gezwungen sein in Aincrad zu leben, bis jemand bis zur letzten Ebene vorgedrungen war, was den Erfahrungsberichten, die sie heimlich im Internet gelesen hat, zufolge nicht so schnell gehen würde. Mit ihrem echten Körper, war sie in einer vollkommen anderen Welt, in der sie nicht nur stärker war, sondern wo sie auch niemand sonst kannte.
Allmählich stahl sich ein Grinsen auf ihre Lippen und mit einem glücklichen "Juhu!" machte sie einen Luftsprung und erntete verständnislose Blicke mancher Spieler, die in ihrer Nähe standen und von den Umständen um einiges weniger begeistert waren, als sie. Aber wie könnte sie auch nicht? Sie war ihrem ungeliebten Leben entkommen, um eine zweite Chance zu einem viel besseren Leben zu erhalten. Sie musste sich nicht mehr vor ihrer Familie verstellen, musste keinem ihrer Peiniger mehr in der Schule begegnen und sich nie wieder Standpauken darüber anhören, wie schlimm es war, dass sie sich so sehr zurück zog. Sie wurde nicht mehr überall an Kazu erinnert, sondern konnte ein eigenständiges Leben führen. Sie konnte endlich die Eri sein, die sie sein wollte. Nein, besser. Sie konnte Senka sein, die stärker und selbstbewusster war als Eri.
Mit einem begeisterten Kichern, weil das das Beste war, was ihr hätte passieren können, lief sie an den vielen anderen Spielern vorbei, um die Chance zu nutzen, wo die Straßen noch leer sein dürften, sich umzusehen und vielleicht schon ein paar Quests zu beginnen.
Und sollte sie in diesem Spiel sterben... nun, um Eri wäre es doch eh nicht schade.


tbc: Stadtpark
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
 
Hauptplatz - Stadtmitte
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 2 von 2Gehe zu Seite : Zurück  1, 2

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Sword Art Online - RPG :: Das Inplay :: Ebene 1 :: Die Stadt der Anfänge-
Gehe zu: