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 Waldstück am Rand der Ebene

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Das System
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BeitragThema: Waldstück am Rand der Ebene   So Mai 07, 2017 8:02 pm

Ein gewöhnliches Waldstück, in dem jedoch einige starke Wildschweine ihr Revier gefunden haben. Beliebtes Jagdterritorium, allerdings mit Vorsicht zu genießen.


Zuletzt von Cardinal System am Mo Sep 11, 2017 10:59 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Di Mai 09, 2017 8:10 pm

Rin, Leycest cf Felder

Laurence war beruhigt, dass Rin und er es schafften relativ komplementär zueinander zu agieren, insbesondere wo das Schicksal sie in solch eine Situation gebracht hatte. So sehr er auch versuchte nicht daran zu denken, dass sie hier nur in einem perfiden Spiel gefangen waren, in dem das Ende des Tunnels nicht mal annähernd, nicht mal ansatzweise in greifbarer Nähe waren, er schaffte es nicht. Auch wenn er versuchte seine Fassung zu wahren, so driftete er immer ab... Dachte nach, wie seine Mutter sich wohl jetzt fühlte... Oder sein Vater, wo er ihm das NerveGear doch geschenkt hatte. So abwegig es auch war, die Gedanken des Halb-Briten lagen gerade eher dabei, wie sehr seine Mutter seinen Vater wohl dafür verachten würde, wie sie ihm die Schuld an der Sache geben würde. Wie die beiden, trotz der herrschenden Distanz, wieder streiten würden. Wohl wissend, dass es ihn hier vermutlich auch nicht herausholen würde. Er seufzte. Innerlich wünschte er sich, den Launch des Spiels verpasst zu haben. Es waren vermutlich nur fünf Minuten, die er hätte später sein müssen und er wäre von all dem verschont geblieben. Hätte mit geschockter Miene vor seinem PC gesessen, während die Nachrichten den Fall Stück für Stück aufarbeiteten. Vielleicht hätte er auch nur eine Sekunden in den Twitch-Chat blicken müssen und wäre gewarnt gewesen, auch wenn er die Warnungen der dort schreibenden Menschen vermutlich als Troll abgetan hätte.

Sein Blick wanderte kurz zu Rin, während die beiden das Waldstück betraten und eigentlich Ausschau nach ihrem Questziel halten sollten. Ihr ging es vermutlich nicht besser als ihm. Vermutlich hatte sie noch viel mehr Menschen, die sich um ihr Wohlergehen sorgen würden. Es war schon traurig, wie sehr das Spiel sie so urplötzlich aus dem Leben gerissen hatte, mit der lächerlichen Intention, sie hier dazu zu bringen sich ein neues Leben aufzubauen. Er schnaubte kurz verächtlich, nachdem sein Blick wieder auf seine Umgebung fokussierte. Wie dem auch sei, jetzt galt es wohl für's erste, sich den Regeln dieser Welt und dem Druck, der sie verfolgte, nicht hinzugeben. "Okay, hoffentlich sind wir nicht zu spät..." Seine Augen suchten jedoch vergeblich nach einem Mob und wünschte sich, in diesem Moment auf einen Skill wie Fährtenlesen ausweichen zu können. Nur war das verfolgen von Questzielen auf ihrer Stufe noch nicht möglich... Das wäre wohl auch zu einfach gewesen.
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Fr Mai 12, 2017 8:57 pm

Während die beiden so durch die Landschaft streiften und nach dem Questmonster Ausschau hielten hoffte Rin wirklich, dass sie nicht zu spät wären. Es wäre immerhin doch sehr ärgerlich, wenn sie jetzt nicht zeitig angekommen wären und sie dann wieder umkehren mussten. Würden sie bis morgen warten müssen, würden sie wertvolle Zeit verlieren. Oder aber sie entschieden sich dann sofort weiter zu ziehen, was aber auch verschwendete Zeit wäre irgendwie. Immerhin sind sie extra für dieses Monster hergekommen. Und dann hätten sie nichts geschafft am ersten Tag. Damit würden sie sofort zurückfallen und Rin wollte mithalten können. Möglich, dass dieses Ziel für sie persönlich etwas hoch gesteckt war, aber trotzdem wollte sie es zumindest versuchen. Und vielleicht schaffte sie es mit Leycest zusammen ja sogar... Aber das würde sie mit der Zeit wohl schon merken.
Seufzend schüttelte Rin den Kopf. Sie durfte nicht anfangen sich über solche Dinge Gedanken zu machen. Es galt jetzt erstmal das Monster zu finden. Danach konnten sie weitersehen. Eins nach dem anderen, ansonsten würde sie so oder so in diesem Spiel untergehen. Und das konnte sie nicht riskieren.
Kurz durchgeatmet blickte sie zu Leycest, der ihre Gedanken aussprach. Offenbar machte er sich auch Gedanken darum, ob sie es zeitig geschafft hatten. Aber das war auch kein Wunder. Es war nur logisch, dass sie in ein und derselben Situation ähnliche Gedanken hatten. Im Gegensatz zu ihr, sprach er sie aber eben aus. Ein kurzes Lächeln huschte über ihr Gesicht, bevor sie sich wieder umschaute. "Wir haben uns so beeilt... das muss doch gereicht haben", gab sie nachdenklich von sich und lief weiter neben Ley her, während ihr Blick immer wieder von einer Seite zur anderen huschte. Irgendwo musste das Monster doch sein!
Es dauerte nur einen Moment nachdem Rin aufgehört hatte zu sprechen, da hörte sie ein Geräusch links neben sich im Gebüsch hinter ein paar Bäumen versteckt. Gerade als sie den Kopf zur Seite gedreht hatte, kam ein ziemlich großes Wildschwein aus dem Gebüsch gejagt und trampelte einmal geradewegs auf Rin und Leycest zu, bzw. die beiden einfach um. Rin war nur in der Lage einen Satz nach vorne zu machen, wobei sie aber trotzdem noch von dem Tier erwischt wurde und somit eher unsaft auf dem Boden landete, wo sie sich abrollte und schnell wieder aufstand. Sofort danach zog sie ihren Dolch und suchte mit dem Blick nach Leycest... "Alles gut bei dir?", fragte sie etwas verunsichert und schaute dann wieder zu dem riesigen Monster. Das war definitiv kein einfaches Wildschwein... Aber dass es so aggressiv war und von selbst aus dem Hinterhalt aus angriff, das hatte sie nicht erwartet.
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 12:51 pm

Leycest schaffte es nur noch, seinen Schild rechtzeitig zu heben und somit einen Teil des Schadens abzublocken, ehe er von dem angreifenden Wildschwein mehrer Meter weit zurück geschleudert wurde und unsanft auf seinem Rücken aufkam. Fast schon panisch wanderte sein Blick zu seinem Lebensbalken, welcher sich in einem besorgniserregend schnellen Tempo um ein ganzes Drittel reduzierte und somit kurz vor dem gelben Bereich zum halten kam. Mit einer ruckartigen Bewegung nutzte der Brite die eingehende Kraft noch, um selber Schwung zu holen und nach einer Rückwärtsrolle taumelnd wieder auf die Beine zu kommen. Reflexartig wanderte sein Unterarm zu seinem Mundwinkel, als würde er sich Blut wegwischen wollen, auch wenn das in diesem Spiel nicht möglich war. Aber allein schon das gruselige Gefühl, diese enorme Krafteinwirkung ohne Schmerzempfinden aufzunehmen fühlte sich an, als wenn man urplötzlich eine Gehirnerschütterung bekam - ein Umstand, der ihm kurz ein wenig Übelkeit verschaffte. Aber das war wohl kein Moment sich dem Selbstmitleid hinzugeben.

Sein Blick, vor einigen Momenten noch konzentriert und ruhig, wanderte jedoch kurz erschrocken zwischen Rin und dem großen Wildschwein her, ehe er etwas beruhigt feststellte, dass die Lebenspunkte der Rothaarigen nur leicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Für einen kurzen Moment hatte er schlimmeres erwartet, auch wenn sein eigener Lebensbalken da bereits Grund genug zur Sorge war. "Ich lebe noch..." war dann auch die knappe Antwort auf die Frage seiner Begleitung. Zu behaupten ihm würde es gut gehen wäre eine dreiste Lüge gewesen. Er hatte zwar erwartet, dass ihr Questgegner kein Trashmob sein würde, aber dass er als Tank bereits solche Probleme haben würde, einen Angriff abzublocken, das war gelinde gesagt besorgniserregend. Das galt auch, wenn der Angriff aus dem Hinterhalt erfolgt war. "Lass dich nicht von seiner Stärke ablenken, wir halten am Plan fest. Ich tanke, du flankierst." Es war ihm unangenehm laut und aus der Notwendigkeit heraus bestimmend zu klingen, aber er hatte wohl eine Verantwortung gegenüber Rin, ob er es jetzt wollte oder nicht. Es war seine Aufgabe als Tank sie zu beschützen - Würde er hier jetzt sinnentfremdet sterben, dann würde sie es auch tun, ganz gleich wie sehr sie sich anstrengten. Als das Wildschwein jedoch zu einem zweiten Sturmangriff ansetzte, kamen zwei weitere, jedoch dem Anschein nach herkömmlichere Wildschweine aus dem Gestrüpp geschnellt und positionierten sich um die Zweiergruppe herum. Laurence biss die Zähne zusammen. Er konnte unmöglich den Questmob und noch die beiden anderen Wildschweine auf Trapp halten, ohne sich dabei in ernsthafte Gefahr zu bringen. Aber weglaufen war nun auch keine Option mehr.

Ein lauter Knall erfolgte, als das Alphatier erneut seine Hauer gegen seinen Schild rammte, seinen Lebensbalken diesmal aber nicht so sehr in Bedrängnis brachte wie zuvor. Zwar schaffte das Wildschwein es, ihn mit seiner konstanten Kraft nach hinten zu schieben, doch konnte Leycest es mit einem gekonnten Manöver zur Seite lenken, sodass es sich selber einige Meter von ihm weg neu positionieren musste. Er wartete kurz, bis es erneut zum Ansturm ansetzte, machte einen Schritt zur Seite und rammte dem anstürmenden Alphatier schließlich seinen Schild in die Seite, gefolgt von einem aufgeladenen Schwertstreich, ehe das Wildschwein,- ähnlich ihm selbst vor nicht allzu langer Zeit - eine kurze Distanz weggeschleudert wurde und einen Teil seines Lebens verlor. "Okay, ich halte das Alphatier auf trapp. Erledige du die zwei anderen Wildschweine und wir switchen im Anschluss und geben diesem Viech hier den Rest!" (1/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 1:45 pm

Mit einem Angriff aus dem Hinterhalt hatten sie scheinbar beide nicht gerechnet, denn auch Leycest wurde brutal umgerannt. Er konnte zwar noch seinen Schild anheben, womit er wohl noch das Schlimmste vermeiden konnte, doch trotzdem senkte sich sein Lebensbalken ziemlich bedrohlich. Rins Blick wanderte auch kurz zu ihrem eigenen Lebenspunktebalken, doch dieser hatte sich zum Glück kaum merklich gesenkt. Sie hatte wohl nochmal Glück, dass sie zur Seite gesprungen war. Leycest war stehen geblieben und das Schild hatte durch die Überraschungsaktion wohl nicht so viel abgehalten, wie es normaler Weise könnte.
Die Situation war fast schon ein wenig skuril. Sie hatten die ganze Zeit nach diesem Monster gesucht und waren nicht aufmerksam genug, um zu bemerken, dass das Monster aus dem Hinterhalt angreifen könnte. Aber darüber ärgern konnte sich Rin auch noch später. Da Leycest schon um ein Drittel runtergegangen war, mussten sie nun aufpassen und ordentlich zurück schlagen. Ein konzentrierter Blick ließ den besorgten von vorher weichen, wobei sie ihren Dolch nun auch anhob und kampfbereit war.
Kurz nickte die Rothaarige, als Leycest von sich gab, dass er noch lebte. Das war gut und natürlich verstand sie auch, dass er jetzt nicht groß davon sprach, dass es ihm gut ging. Es war beunruhigend, dass ein teils abgewehrter Angriff von diesem Monster schon so viel Schaden machte. Also mussten sie aufpassen seine Angriffe richtig zu blocken und bloß keinen richtigen Treffer zu zulassen. "In Ordnung", gab sie ruhig von sich, als er meinte, dass sie an ihrem Plan festhalten würden. Dass er dabei so bestimmt klang irritierte sie gar nicht. Sie selbst wunderte sich fast schon wie ruhig ihre eigene Stimme war, wo sie sich gerade eigentlich total nervös fühlte. Aber das musste sie jetzt ausblenden. Jetzt galt es hier zu gewinnen und lebend wieder hier raus zu kommen.
Aufmerksam beobachtete Rin, wie das Wildschwein Leycest erneut angriff, diesmal senkte es seine Lebenspunkte zum Glück aber nicht mehr so drastisch, wie beim ersten Mal, was sicherlich daran lag, dass er vorbereitet war und ordentlich abblocken konnte. Zu ihrem Ärger kamen aber auch noch zwei kleine Wildschweine dazu, was die Situation nur noch schwieriger machte. Immerhin war das Alphatier schon hart genug... Aber das würden sie auch noch irgendwie gestemmt bekommen. Rin wollte hier nicht sterben, auf keinen Fall!
Ihr Blick wanderte wieder zu den beiden kleinen Wildschweinen, als Leycest das große Wildschwein von sich schlug. Aufmerksam schaute sie zwischen den beiden Tieren hin und her, bis das erste auf sie zugerannt kam. Rin hob ihren Dolch an, rannte geschickt an dem Tier vorbei, um unterwegs ihren Skill aufzuladen und das zweite Wildschwein damit frontal anzugreifen. Indem sie es dabei zurückdrängte konnte sie einen Satz nach hinten machen und wich so dem zweiten Wildschwein erneut aus, welches es nochmal versucht hatte sie umzurennen.. So ausweichen würde sie nicht immer können, besonders wenn die Monster in Zukunft schneller wurden. Aber dann würde sie sich auch ein Monster zugelegt haben. Dann waren sie und Leycest auch zu dritt!
Erneut kam eines der Wildschweine auf Rin zugestürmt, während das andere sich erstmal wieder umdrehen musste. Die Rothaarige hob ihren Dolch an und wurde halb von dem Tier umgeworfen. Allerdings hatte sie ihre Waffe dabei nach dem Tier gestoßen, sodass es in glitzernden Einzelteile zerfiel und verschwand. Rin stolperte nach hinten und betrachtete kurz ihren Lebenspunktebalken, der dadurch bis kurz vor die Hälfte gesunken war. Also, an Verteidigung mangelte es ihrer Klasse definitiv. Ihr Blick wanderte zu dem zweiten kleinen Wildschwein, welches sich nun wohl entschieden hatte Leycest anzugreifen, da er immer noch auf das Alphatier aufpasste. Rin rannte los, würde so schnell aber nicht dazwischen kommen. "Pass auf Leycest!" (1/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 3:48 pm

Er war beruhigt, dass Rin die Grundzüge ihrer Klasse verinnerlicht hatte und dazu in der Lage war, teils akrobatisch und teils grazil den beiden Wildschweinen auszuweichen und Schaden zu machen, sodass er selber sich darauf konzentrieren könne das Alphatier auf Distanz zu halten. Es hatte ihn nicht lange gebraucht das Angriffsmuster des Monsters zu verstehen, sodass er sich gut auf die folgenden und anstehenden Angriffe vorbereiten konnte. Eigentlich unterschied sich das Alphatier ohnehin nur in seiner Masse und Stärke von seinen kleineren Pendants: Auf einen Sturmangriff folgte ein wenig Rangelei, bis es erneut versuchte, seinen Gegner mit einem gewaltigen Tackle zu Boden zu bringen. Das einzig wirkliche Gefährliche waren die Hauer, die es einem ins eigene Fleisch, wenn auch bestehend aus Daten, rammen konnte und die vergleichsmäßig viel Schaden anrichteten. So vergingen noch einige Momente, in denen Leycest seinen Gegner und ihren Kampf kontrollierte und einen Moment suchte, Rin mit einem der beiden Wildschweinen zu helfen, sodass sie sich danach dem isolierten Alphatier hingeben konnten. In seiner peripheren Sicht bekam er dann auch mit, wie die Rothaarige es schaffte einen der beiden Mobs zu besiegen, dabei aber einen Treffer einstecken musste, der ihr Leben auf die Hälfte herunterschnellen ließ.

Er wollte sich gerade zu ihr umdrehen, nachdem er das Alphatier erneut auf Distanz gebracht hatte, um zu schauen ob er sie irgendwie unterstützen konnte, als er zeitgleich zu Rins Warnruf in die Augen des verbliebenen Wildschweines schaute, welches soeben auf ihn zustürmte. "Verdammt!" entfuhr es noch fluchend seinem Mund, ehe er sich in Verteidigungsstellung bringen wollte, nach kurzem Gedankenspiel aber doch selber losstürmte und das Wildschwein mit einem Ausfallschritt und darauf folgender Finte niederstreckte, sodass auch von ihm nichts weiter als einer Datenwolke übrig blieb. Viel Zeit für Motivation hatte er aber nicht, als er hörte, wie auch das Alphatier wieder erneut zum Angriff setzte und auf ihn zustürmte. Da er nun aber nur noch wenige Meter von Rin entfernt stand und sie somit nun zu zweit kämpfen konnten, versuchte er lediglich den Angriff mit seinem Schild abzublocken und danach zu einem Switch anzusetzen, damit die Rothaarige ihm die volle Breitseite geben konnte, ehe er sich selber wieder schützend vor sie stellte. Doch dazu kam es nicht - wenige Sekunden nachdem das Alphatier seine Hauer auf den Schild des Briten geschlagen hatte, verkeilte es sich urplötzlich an der rechten Seite eben dieses und schlug ihm den Schild mit einer ruckartigen Bewegung aus der Hand, bevor es ihn zu Boden drückte und zu seinem finalen Schlag ansetzte. Leycest, sichtlich überrascht und zum Teil entsetzt von der plötzlichen Raffiniertheit des Monsters, ließ im Affekt sein Schwert los und ergriff die beiden Hauer im letzten Moment mit den Händen und schaffte es, diese wenige Zentimeter vor seiner Brust aufzuhalten, auch wenn sein Leben zu diesem Zeitpunkt bereits auf weniger als ein Drittel gefallen war. Ein aus Panik erfolgender Tritt in die Magengrube brachte das Wildschwein schließlich von ihm ab, sodass er es noch rechtzeitig schaffte sich zur Seite zu rollen und Waffe als auch Schild wieder aufzunehmen. "Scheiße war das knapp!" (2/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 4:04 pm

Es war vielleicht nicht ihre beste Idee gewesen sich dem Wildschwein so direkt zu stellen und dabei die Hälfte ihres Lebens einzubüßen, allerdings hatte sie auch keine Zeit gehabt noch weiter mit ihnen zu spielen und auf einen bessren Moment zu warten. Immerhin sah man es ja am zweiten Wildschwein. Irgendwann gingen sie einfach dazu über den anderen Spieler in der Nähe anzugreifen. Allerdings hatte Rin diesem einen Wildschwein auch noch keinen Schaden zugefügt. Vielleicht war das auch das Problem gewesen. Auf jeden Fall schaffte sie es nicht das Tier aufzuhalten, sodass sie nur losrennen konnte und nach Leycest rufen konnte, damit er wenigstens vorgewarnt war. Dabei machte sie sich schon Sorgen, immerhin war er ja mit dem Alphatier beschäftigt. Und auch wenn Rin im Augenwinkel sah, dass er kein Leben mehr verloren hatte, so wusste sie doch, dass ein Bossmonster und ein Nebenmob ziemlich gefährlich werden konnten.
Das Angriffsmuster des Alphatiers schien er aber so gut im Griff zu haben, dass er sich zu dem kleineren Tier umwenden konnte und dieses mit einem gezielten Angriff in eine Datensammlung verwandelte. Kurz dachte Rin schon daran erleichtert aufzuatmen, allerdings bemerkte sie, da sie ja in Leycest Richtung schaute, dass das große Tier nun wieder angestürmt kam. Auch wenn Ley sofort reagierte schien die Situation nun wirklich brenzlig zu werden. Zuerst wurde ihm sein Schild entrissen und dann schlug das Tier auch noch mit den Hauern nach ihm. Offensichtlich konnten sich die Angriffsmuster ändern. Eventuell sogar, weil sie seine Begleitmonster getötet hatten. Aber das spielte auch keine Rolle. Der Rothaarigen blieb bald das Herz stehen, als sie sah wie seine Lebenspunkte erneut runter gingen und nun schon im roten Bereich hängen blieben. Aber Leycest schaffte es noch dem Tier einen Tritt zu verpassen, woraufhin es wieder auf Distanz ging und Leycest die Möglichkeit gab seine Waffen wieder aufzusammeln und sich aufzurichten. Rin blieb nun neben Leycest stehen, blickte ihn kurz an und wandte ihren Blick dann wieder dem Monster zu. "Wehe du stirbst mir hier", gab sie leise von sich. Fakt war.. im roten Bereich hielt er keinen Angriff mehr aus, den er nicht richtig abblockte. Und Rin? Die würde selbst mit halben Lebenspunkten schon umfallen, sollte sie getroffen werden. Schließlich richtete schon ein kleines Wildschwein viel Schaden an. Ihrer Meinung nach sollte er zur Not einen Heiltrank verwenden... Hauptsache er fiel hier nicht um. Den Dolch fest in der Hand betrachtete sie das Wildschwein, welches nach dem Treffer nun wieder Anschwung holte und auf die beiden zurannte. Rin warf Leycest einen kurzen Blick zu, bevor sie ihren Skill auflud und sich dabei bereit machte. Als es nah an ihnen war schnellte sie seitlich an dem Tier vorbei, wobei sie ihm aber mit dem Dolch die ganze Seite entlang fuhr und hinter ihm wieder abbremste, sich umdrehte und darauf hoffte, dass Leycest diesen Angriff abblockte, ohne Schaden zu nehmen. Sie für ihren Teil konnte die Angriffe des Wildschweines höchstens mit viel Glück blocken, wenn sie ihren Angriff genau gegen den Angriff des Tieres warf. Allerdings war das viel zu riskant, weil sie stärkenmäßig deutlich unterlegen war. (2/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 4:59 pm

"Hatte ich nicht vor." Auch wenn die Situation eigentlich kritisch war, so hatte Laurence dennoch ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Irgendwie hat ihn die vorausgehende Situation derart unter Adrenalin gestellt, dass er für einen kurzen Augenblick vergaß, dass er fast gestorben wäre... Aber der Gedankengang, der ihn und sein Verhalten in diesem Augenblick prägte, war gleichwohl simpel als auch banal. Eine Wahrheit, die er allerdings nicht verdrängen konnte und eine Erkenntnis, die ihn jetzt wohl über das ganze Spiel lang begleiten würde. Genauer betrachtet gab es keinen prägnanten Unterschied zwischen dieser und der realen Welt. Gleichwohl hatte man die Ambition, hier sein eigenes Schicksal in die Hand zu nehmen und es zu beeinflussen. Gleichwohl lag man in der Pflicht diese Ambition entweder wahrzunehmen oder es anderen Menschen zu überlassen. Und auch wenn der perfide Sinn dieser Welt darin lag, gleich einem Rollenspiel durch die Welt zu ziehen um wieder in die reale Welt zurückkehren zu können. Beide Welten zeichneten sich dadurch aus, Ambition nicht im gleichen Maße zu belohnen. Wo lag also der Unterschied, ob er nun hier im Kampf um seine eigene Rückkehr oder beim Extremsport in der realen Welt das zeitliche segnete? Niemand hat das Ziel hier zu sterben, jeder hat das Ziel diese Welt wieder zu verlassen. Der Tod war real, in beiden Welten. Also war auch das real, was sich hier nun abspielte. Es lag keine Schande darin, diesem perfiden Spiel zu unterlegen. "Lass uns das zu Ende bringen!"

Während Rin sich daran machte dem Alphatier mit einer Finte zu schaffen zu machen, begab Leycest sich in Verteidigungsposition und rammte dem Wildschwein, bevor es selber auf den Schild prallte, die Seite seines Schildes gegen die Schnauze, sodass es gar keine Möglichkeit mehr hatte offensiv gegen ihn vorzugehen und durch seine eigene Kraft eine kurze Distanz weggeschleudert wurde. Rin hatte derweil ihren Skill zu Ende gebracht, sodass sich die Lebensanzeige des Questbosses nun im roten Bereich befand. "Den letzten Angriff bestreiten wir zusammen. Ich stürme,
schlag seine Hauer Seite und dann switchen wir und du setzt den letzten Hieb, okay?"
Sein Blick fokussierte die Rothaarige, dann nahm er wieder das Alphatier in den Fokus. Er versicherte sich noch, dass seine Begleiterin bereit war, dann sprintete er los und brachte seinen Schild in Position. Das Wildschwein, dass nach kurzem Straucheln wieder auf den Beinen stand, schaute ihm kurz ins Gesicht, ehe es selber zu einem letzten Angriff ansetzte. Leycest hob den Schild, schaffte es ihn an einem der Hauer zu verkeilen und zog die Schnauze dann mit voller Wucht zur Seite, sodass Rin offene Fläche für ihren Angriff hatte. "Switch!" (3/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 5:57 pm

Ein langsames Nicken ging von Rin aus, als Leycest sagte, dass er nicht vorhatte zu sterben. Das Grinsen auf seinen Lippen verunsicherte sie ein wenig, allerdings ließ sie sich davon jetzt nicht ablenken. Er würde schon seinen Grund dafür haben und da sie jetzt gerade seinem Gedankengang nicht folgen konnte, machte es für sie auch keinen Sinn sich darüber Gedanken zu machen. Entsprechend konzentrierte sie sich lieber wieder auf das große Wildschwein, welches im Moment ihre einzige Sorge sein sollte. Immerhin konnte das Tier mit zwei vernünftigen Treffern hier als Sieger davon gehen. Und wer würde es schon bemerken, wenn zwei Spieler weniger im Spiel waren? Würden sie dann tatsächlich nicht mehr aufwachen? Sie könnte sich noch nicht einmal von irgendwem verabschieden. Aber was sollte sie dann auch schon sagen, wenn sie es könnte? Tut mir Leid Mama, ich musste mich mit dem Wildschwein anlegen und habe es nicht geschafft? Das wäre ja wohl mehr als banal... Die beste Lösung aus dieser Situation raus zu kommen war, hier einfach zu gewinnen. Die Augen von Rin verengten sich ein wenig, als Leycest sagte, dass sie es nun zu Ende bringen sollten. "Da bin ich für", stimmte sie ihm zu und griff dann auch schon das Wildschwein an, wobei sie an ihm vorbei schnellte und ihm dabei einen bösen Treffer mit aufgeladenem Skill verpasste. Nun hinter dem Monster stehen wanderte ihr Blick sofort wieder zu Leycst und dem Alphatier, da sie nun beide sehen konnte, ohne den Blick wandern zu lassen. Leycest hielt das Tier mit einem Schlag auf die Schnauze von sich fern und erklärte ihr dann wie sie weiter vorgehen sollten. Auch wenn das Tier nun im roten Bereich war, mussten sie trotzdem noch vorsichtig sein und dafür sorgen, dass sie nicht nochmal in Bedrängnis kamen. "Verstanden", gab sie ruhig von sich und war noch immer sehr über ihre ruhige Stimme verwundert. Eigentlich hatte sie damit gerechnet, dass spätestens ab dem Punkt, wo Ley auf dem Boden gelandet war, ihre Stimme zittern würde. Scheinbar funktionierte sie in Extremsituationen einfach.
Als das Tier nun wieder auf Leycest zurannte und dieser dem Tier entgegen lief, lud Rin ihren Skill wieder auf und hielt sich in einer passenden Entfernung zu den beiden. Leycest schaffte es sein Schild an einem der Hauer zu verkeilen und zog den Kopf des Monsters grob zur Seite. Rin reagierte sofort, als sie das eine Wort von ihm hörte und schnellte mit voller Geschwindigkeit nach vorne, um dem Wildschwein mit voller Wucht einen Hieb ihres Dolches zu verpassen. Durch die Vorarbeit von Ley musste sie hier auch nicht damit rechnen, dass das Tier sich irgendwie gegen sie wehren würde.
Danach ging alles ganz schnell. Keine Minute später verpuffte nun auch das große Wildschwein in seine Dateneinzelteile und Rin blickte einen Moment hoch, als wenn sie den Datenfetzen nachschauen könnte. Eher langsam senkte sie den Blick und hielt diesen bei Leycest an. Langsam zeichnete sich wieder ein Lächeln auf ihren Lippen ab, bevor sie einmal fröhlich in die Luft sprang. "Geschafft!" Fast als hätten sie hier den Endboss schlechthin besiegt freute sich die Rothaarige über diesen Erfolg. Aber man sollte sich ja schließlich auch über die kleinen Dinge im Leben freuen können. Und sie und Leycest waren am Leben, das war ja wohl am meisten wert. (3/3)
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Mai 13, 2017 7:59 pm

Ein erleichtertes Seufzen entwich dem Mund des Halb-Briten, als das gefährliche Alphatier endlich in einer Datenwolke verschwand und ein Textfeld vor ihnen erschien das besagte, dass sie das Questziel erfolgreich abgeschlossen hatten. Während er selber das Quest-Item in sein Inventar nahm, schien Rin allen Anschein nach etwas Loot gesammelt zu haben. Er überlegte kurz ob er sie fragen sollte, was genau sie da gefunden hatte, doch entschied er sich dagegen. Zum einen wäre es ein wenig unhöflich, zum anderen hatte er als Alchemist sowieso keine Verwendung für so eine Information. Was zählte war also, dass das Lootsystem überhaupt funktionierte. Mit erhobener Hand ging er schließlich zu der Rothaarigen und gab ihr ein erleichtertes High-Five, ehe er lächelte und ein paar Worte des Lobes fand. "Gute Arbeit. Ich glaube alleine wären wir aufgeschmissen gewesen." Er beneidete die Leute nicht, die hier in Zukunft auftauchen würden um der Quest nachzugehen. Allein schon die Tatsache, dass ein Questboss der Stufe 1 sein Angriffsmuster verändern könnte war ein wenig unheimlich. Aber zumindest haben sie eine Erfahrung gemacht und überlebt, die sie so das nächste mal vermutlich berücksichtigen würden. Ein instinktiver Blick zum Rand der Ebene zeigte den beiden schließlich jedoch, dass die Nacht bereits am einbrechen war. Das Rot, welches die Westliche Ebene und die Stadt der Anfänge einfärbte wurde zunehmends dunkler, und auch die Tiere und Monster schienen sich langsam an die Nacht anzupassen. Es wäre nun also ungefährlicher den Weg zurück zur Stadt anzutreten, weshalb Laurence für's erste darauf verzichtete zum Heiltrank zu greifen, ihn jedoch für den Notfall in der Hand zu halten. "Dann machen wir uns mal auf den Weg, wir haben wohl eine lange nacht vor uns..." der Ton in seiner Stimme passte sich langsam wieder an sein klassisches Verhaltensmuster an, ruhig und zugleich beruhigend, auch wenn er diesem Feedback seines Freundeskreis nie Glauben geschenkt hatte. Das ungleiche Team verbrachte noch einige Augenblicke verschnaufend im Waldstück, ehe sie sich dann auch wieder auf den Weg zurück machten.

Rin, Leycest gt Felder
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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Sa Nov 11, 2017 7:21 pm

Paladinjonas & Blade

cf - Offene Felder

Mit Zielstrebigkeit, aber auch einer gewissen Wachsamkeit, lief die Violetthaarige quer durch die Ebene und erreichte mit Jonas schließlich ein Waldstück am Rand der Ebene. Und genau das war auch ihr Ziel, denn hier würden sie das Alphatier treffen. Blade freute sich schon richtig auf den Kampf, auch weil sie wusste, dass dies kein so leichtes Spiel werden würde, wie bei den anderen Wildschweinen. Trotzdem war sie auch überzeugt davon, dass sie es schaffen würden. Und wenn nicht, gab es daheim eh niemanden, der sie vermissen würde. Eventuell sah das bei Jonas anders aus, aber sie hatte nicht vor jetzt ein Gespräch über die reale Welt anzufangen. Vielleicht hatte sie das sogar niemals vor... aber das hing davon ab, was noch geschehen würde und wie sie sich mit Jonas in Zukunft verstand.
Ihre Haltung wurde etwas angespannter, als sie einen bestimmten Waldbereich erreichten. Nachdenklich schaute sie sich um, bevor sie sich zu Jonas umdrehte und gerade den Mund öffnete, um etwas zu sagen... da raschelte es aber auch schon neben ihnen und nur eine Sekunde später war Blade nicht mehr vor Jonas, weil sie von einem sehr großen Wildschweine zur Seite gestoßen wurde. Allerdings blieb Jonas nicht unbeachtet... die zwei kleinen Wildschweine, welche zu dem Alphatier gehörten sprangen nur Sekunden später ebenfalls aus dem Gebüsch und jagten auf den Jungen zu. Blade rollte sich eher schlecht als recht am Boden ab und hob aus Reflex sofort ihr Schwert. Ihr Blick war überrascht, doch ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Ihre Lebenspunkte hatten einen nicht gerade unerheblichen Schaden genommen, aber sie freute sich dennoch auf den Kampf, der jetzt folgen würde! Sie wollte diesem Vieh zeigen, dass man sich mit ihr nicht anlegte... Erneut lief das Wildschwein auf Blade zu, wurde diesmal allerdings nicht fündig, denn Blade ließ das Tier an sich vorbei laufen, indem sie sich zur Seite wegdrehte und kurz danach verpasste sie dem Wildschwein auch schon den ersten Hieb in die Seite, nur um den nächsten Angriff zu blocken. Sie schaute dabei nicht zu Jonas, hoffte aber einfach mal, dass er mit den beiden kleinen Biestern klar kam. Sie hätte nämlich grundsätzlich keine Zeit sich von dem Alphatier abzuwenden.. ansonsten würde sie schneller im roten Bereich sein, als sie gucken konnte.

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   So Nov 12, 2017 8:56 am

Paladinjonas & Blade

cf - Offene Felder

Jonas Folgte Blade ziemlich Zielstrebig, es gab eh nichts zu sehen in den Ebenen. Die Grafik war echt beeindruckend. Es ist wirklich als wäre sein Reales Ich in diesem Moment in dem Spiel. Allerdings musste er Konzentriert bleiben sonst würde er schneller Sterben als Ihm lieb war und dann würden seine Eltern trauern. Doch wollte er nicht gerade darüber reden da es gerade unwichtig war und sie später noch zeit dazu hätten.
Der Schwarzhaarige merkte dass Blade angespannter wurde. Er selbst wurde auch etwas angestpannter, er wusste nicht was passierte. Blade drehte sich zu ihm um, um etwas zu sagen kam aber nicht dazu da etwas im Busch Raschelte und kurz darauf Blade und Jonas etwas von einander Trennte. Dass erste der zwei kleinen Wildschweine konnte Jonas noch aus der Bewegung heraus abblocken allerdings hatte er nicht mit einem zweiten gerechnet, desswegen konnte dieses ihn anrennen und verursachte Schaden. Es war dass erste mal dass ihn ein Monster angegriffen hatte. Er dachte dass er Extrem Schmerzen fühlen würde doch war da nichts, dass war interessant zu wissen auch wenn er sich um etwas anders kümmern musste. Dies waren die beiden Gegner vor ihn. Er musste sogar Ignorieren was mit Blade gerade war denn diese dürfte dass Alphatier an der Backe haben. Er Drang das Wildschwein welches er geblockt hatte weg und schlug das Freistehende einmal mit seinem Schwert ehe er sich bereit machte den Angriffen auszuweichen.

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   So Nov 12, 2017 2:28 pm

Paladinjonas & Blade

Es war wirklich ein seltsames Gefühl in diesem Spiel Schaden einzustecken. Es war kein richtiger Schmerz.. man fühlte auch nicht direkt nichts... aber so recht erklären könnte Blade auch nicht, was sie fühlte. Es war schlichtweg ein merkwürdiges Gefühl. Aber dieses Gefühl machte ihr keine Angst und sie würde es auch nicht fürchten noch mehr Schaden einzustecken. Das könnte aber auch daran liegen, dass sie keine Angst vor dem Tod hatte... Im Gegensatz zu Jonas gab es bei ihr niemanden, der sie vermissen würde... Sie kämpfte also im Grunde immer nur für sich selbst.
Selbstbewusst schaute sie dem Alphatier ins Gesicht, welches sich nun erneut dran machte sie anzugreifen. Aus vollem Sprint lief es auf sie zu. Blade hob ihr Kurzschwert, um den Angriff zu blocken.. Ihre Klinge traf auf die Schnauze des riesigen Wildschweins, allerdings hatte er doch mehr Power hinter seinem Angriff, als sie erwartet hatte. Von der enormen Wucht wurde sie zurück geschleuderte und knallte mit dem Rücken gegen einen Baum, während das Wildschwein nachzog und versuchte sie mit seinen Hauern aufzuspießen. Die Violetthaarige hielt ihre Klinge schräg und konnte somit das Tier davon abhalten sie aufzuspießen. Ihr Blick glitt kurz zu ihren Lebenspunkten, welche nun knapp unter der Hälfte lagen. Dieses Vieh hatte wirklich mehr Kraft, als sie ihm zugetraut hätte. Verärgert blickte sie dem Tier wieder ins Gesicht, welches immer noch damit kämpfte sie irgendwie aufzuspießen. Eigentlich wäre es so einfach... sie müsste nur ihr Schwert wegziehen und sie würde sterben. Dann hätte sie keinen Ärger mehr... niemand würde ihr mehr Schmerz zufügen können, den sie eigentlich schon für normal hielt. Seufzend schloss sie die Augen.
"Warte auf mich.!" "Ich werde mit dir mitkommen, das wird meine Überlebensmöglichkeit sehr wahrscheinlich stark steigern wenn ich mich an dich hänge und mich dadurch verbesser." Jonas Worte hallten ihr durch den Kopf. Wieso war er mit ihr gekommen? Wieso vertraute er ihr? Warum glaubte er in ihrer Nähe bessere Überlebenschancen zu haben? Blade war alles, aber keine gute Gesellschaft... Zögerlich öffneten sich ihre Augen wieder, wobei sie leicht zu Jonas schielte, welcher sich mit den beiden Wildschweinen abmühte. Er kämpfte um sein Überleben. Er wollte nicht sterben... Gewiss hatte er andere Ziele, als Blade sie hatte. Sie wollte schlichtweg wie in jedem Spiel an die Spitze. Das war ein schwacher Grund, um im Kampf alles zu geben. Sicherlich hatte Jonas daheim jemanden, der auf ihn wartete... Familie vermutlich.
Blades Blick festigte sich wieder, als sie das Alphatier anblickte. Der Kampfeswille kehrte in ihre Augen zurück, als sie ihre freie Hand hob und diese in Violett aufleuchtete. Mit geballter Faust schlug sie dem Alphatier ins Gesicht, wodurch es nach hinten taumelte und so von ihr abließ. Wenn Blicke tödlich sein könnten, dann wäre das Tier vermutlich schon jetzt umgefallen, denn Blade fixierte ihn mit einem Blick, der keinen Spaß verhieß. "Ich bringe ihn heim... und wenn es mein Leben kostet", knurrte sie leise, bevor sie ihr Schwert wieder anhob und mit Schwung seitlich an dem Tier vorbei rutschte und ihm einen Schnitt über die gesamte Seite verpasste, bevor sie sich mit einer Hand abstieß und durch einen Salto rückwärts einem Angriff des Tiers auswich. Sie würde hier nicht sterben... bis Jonas wieder bei seiner Familie war!

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Di Nov 14, 2017 5:52 pm

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Jonas konnte sich keinen Moment der unaufmerksamkeit Leisten da er mit zwei Gegnern gleichzeitig das vergnügen hatte. Dadurch dass nicht plötzlich ein Alpha Wildschwein ihn von der Seite angriff konnte er sich denken dass Blade noch am Leben war. So konnte er sich mit ruhigem Gewissen daran machen die beiden kleinen Wildschweine vor sich zu bekämpfen.
Wobei bekämpfen gut gesagt war. Jonas hatte schon Probleme genug den Angriffen auszuweichen dadurch dass sie nacheinander Angriffen was den Kampf ziemlich einseitig wirken lässt. Allerdings schaffte er eines der beiden wegzudrängen und setzte zum Gegenangriff. Dies gelang ihm auch, allerdings war das Wildschwein kurz vor dem Tod und noch nicht ganz gestorben. Allerdings nutze der Schwarzhaarige diese Öffnung um noch einmal nachzusetzen und somit das erste Wildschwein zu Töten. Allerdings vergaß er das Zweite welches ihn natürlich von der Seite rammte nach dem sein kumpane tod war. Dies kosteten einige HP und der Schwarzhaarige war schon im gelben Bereich gerutscht.
Natürlich beunruhigte dies Jonas allerdings zwang er sich selbst Ruhe zu bewaren da Blade bei ihm war und er es Sicher überleben würde. Er hatte nur noch einen Gegner vor sich was wohl schafbar für ihn sein sollte.

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Di Nov 14, 2017 8:44 pm

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So langsam hatte Blade den Dreh raus, wie sie mit dem Wildschwein umzugehen hatte. Es immer nur zu blocken würde nicht funktionieren, weil es ihren Block durchbrechen konnte, wenn es viel Anschwung nahm. Deswegen griff sie an und wich dann aus. Und das immer wieder. Nicht alle ihre eigenen Angriffe waren ein Treffer, aber schon recht viele davon. Daher hatte sie eine recht gute Bilanz. Mit einem Auge behielt sie immer mal wieder die Lebenspunkte von sich und Jonar im Blick, welcher inzwischen auch schon knapp bei der Hälfte seines Lebens war. Offenbar war diese Quest nicht ganz so leicht, wie sie es gerne gehabt hätte... auf der anderen Seite wäre es eine super Möglichkeit gewesen hier und jetzt ins Gras zu beißen, ohne dass jemand Fragen stellen würde. Aber diesen Gedanken hatte sie schon abgehakt, weil sie Jonas nicht alleine lassen wollte... Das ging einfach nicht.
Seufzend setzte sie zum nächsten Angriff an, schlitzte die Seite des Wildschweins auf und sprang dann wieder in einem Salto nach hinten, um dem Angriff auszuweichen. Dies ging nun schon ein paar Mal so, aber sie spürte nicht unbedingt eine Erschöpfung, die sie daran hindern würde weiter zu machen... Kurz blickte sie zu Jonas, welcher nun ein Wildschwein erlegt hatte. Dadurch, dass sie zur Seite schaute, reagierte sie nicht schnell genug auf den Angriff des Wildschweines und wurde somit frontal von dem Wildschwein getroffen. Sie knallte mit einem leisen Aufschrei  gegen einen Baum und blieb davor am Boden liegen. Beim Aufprall hatte sie auch ihr Schwert verloren, welches nun vor ihr auf dem Boden lag. Blade hatte die Augen geschlossen und konnte dadurch ihren Lebensbalken erkennen, welcher in den roten Bereich gesunken war. Einen weiteren Angriff würde sie nicht standhalten. Zögerlich öffnete sie die Augen und blickte zu dem Wildschwein, dass nun wieder auf sie zukam. Mit zusammen gebissenen Zähnen rollte sie sich zur Seite weg, nahm dabei ihr Schwert wieder auf und lud ihren Skill auf. Mit voller Wucht schlug sie gegen die Flanke des Alphatiers, wodurch dieses zur Seite wegflog und das kleine Wildschwein gleich mit abräumte. Beide gingen zu Boden... sollte Jonas dem kleinen Wildschwein vorher noch Schaden zugefügt haben, würde es dadurch sogar vernichtet werden. Tief durchatmend blieb Blade stehen wo sie war, mit erhobenem Schwert, einem Fuß schon halb im Grab, wenn man so wollte. Aber dennoch lächelte sie selbstbewusst.

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Do Nov 16, 2017 4:26 pm

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Jonas schaffte es bei einem Wildschwein besser diesem Auszuweichen und gegenangriffe zu starten. Er schaffte es dem Wildschwein einen Hieb zu verpassen ehe er dem Angriff des Wildschweines mit einem Sprung zur Seite. Kurz darauf ereilte ihn ein plötzlicher Schreck da ein Wildschwein vorbeiflog. Etwas buff blickte er zu Blade und dann zu dem Alpha Wildschwein. Dieses schien allerdings trotz des Fluges noch zu Leben. Die hielten doch einiges mehr aus. Es war aber auch nicht die Zeit zum Tagträumen. Jonas Sammelte all seine Kraft in seiner Waffe und Stürmte auf das sehr stark geschwächte Alphatier zu um ihn mit einem Skill den Gnadenstoß zu verpassen. Jedenfalls hoffte er dass es ausreichte und zu seinem Glück hatte es gereicht und das Alpha Wildschwein löste sich in leuchtenden Pixeln auf. Danach viel ihm ein er wusste nicht was aus dem zweiten Wildschwein geworden ist und suchte immernoch in Kampfhaltung eben jenes. Sein Blick schweifte über die Umgebung doch fand er nichts, kein Zeichen des anderen Wildschweins.

"Wo ist es hin?" fragte er Verwirrt an Blade gerichtet ehe er einen Blick auf die Lebenspunkte richtete und sah das Blade schon sehr stark geschwächt ist und ihre HP in dem roten Bereich lag. Wahrscheinlich hatte sie einen Angriff kassiert.

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Do Nov 16, 2017 8:46 pm

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Mit ihrem aufmerksamen Blick fixierte sie sehr genau die Gegner und achtete auf jede Bewegung. Wobei die Tiere keine großen Bewegungen mehr machten. Das kleine Wildschwein wurde von dem großen zurückgeschlagen und verlor dadurch auch den Rest seiner Lebenspunkte. Das große Wildschwein wollte sich gerade wieder aufrappeln und bis zum bitteren Ende kämpfen, da kam das bittere Ende aber auch schon. Jonas sammelte seine Kraft in seinem Schwert und tötete das Alphatier schließlich mit dem letzten Hieb, der notwendig gewesen war.
Blade senkte ihre Schwert und atmete kurz durch. Zwar stellte sich sowas wie eine Erschöpfung nicht ein, aber da sie ihre Lebenspunkte im roten Bereich sehen konnte, fühlte sie sich nicht besonders gut. Davon aber abgesehen war sie doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie waren beide noch am Leben und sie hatten die Quest beendet. Ihre erste Quest in dieser Welt. Wenn sie diese nun noch heil beim Questgeber abgeben könnten, wäre doch alles wunderbar.
"Ich hab das kleine Wildschwein mit dem Alphatier zerquetscht. Es ist also schon besiegt", antwortete Blade ruhig und überwand die Distanz zwischen ihr und Jonas, sodass sie nicht so sehr weit voneinander entfernt waren. Ein Grinsen schlich sich auf ihre Lippen, als sie ihm die Hand entgegen streckte. "Gute Arbeit." Blade hasste Körperkontakt... Kontakt zu Menschen. Jonas konnte es also als eine Ehre auffassen, dass sie ihm die Hand gab. Auf der anderen Seite wusste er darum ja nicht und würde es daher wohl für ganz normal halten. "Aber glaub nicht, ich mach das öfter", fügte sie hinzu, nachdem er ihre Hand genommen hatte. Die Violetthaarige senkte daraufhin auch wieder ihre Hand und deutete in Richtung des Weges, den sie gekommen waren. "Wir sollten uns vom Acker machen."

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BeitragThema: Re: Waldstück am Rand der Ebene   Fr Nov 17, 2017 3:05 pm

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Blade erklärte dem Verwirrten Schwarzhaarigen dass das kleine Wildschwein von dem Alphatier zerquetscht wurde. Dadurch dass es keine gefahr mehr gab lockerte sich die Haltung des Jungen und er schaute zu ihr mit einem Lächeln während sie auf ihn zu ging um die Distanz zwischen ihnen zu verringern. Danach reichte sie ihm die Hand entgegen was ihn zuerst verwirrte aber dann nahm er den Händeschlag mit einem Grinsen an und meinte "Du hast die bessere Arbeit von uns geleistet." und hörte dann ihren Kommentar dass sie dies nicht so oft machte, dass hieß es war wohl eine besonderheit dass er ihre Hand schütteln darf. "Dankeschön." entgegnete er deswegen. Danach löste sich der Händedruck von den beiden und auch Jonas senkte seine Hand. Sie zeigte auf den Weg den sie auf ihrem Hinweg genommen hatten und meinte dass es wohl eine bessere Idee sein würde wenn sie sich auf den weg zurück machen würden. "Es wäre wohl dass beste so schnell wie möglich in die Stadt zurück zu kommen. Giebt es nicht so etwas wie einen Teleport zur Stadt?" fragte der Schwarzhaarige da es wohl für Blade besser währe wenn sie sofort da währen und nicht erst nach einem Marsch da sie sehr niedrige Lebenspunkte hat. Er folgte ihr aber trotzdem schon dem Weg lang.

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